Morbus Parkinson

Am 11. April findet jährlich der Welt-Parkinson-Tag statt. Parkinson bzw. korrekt Morbus Parkinson wurde im Jahr 1817 erstmals durch James Parkinson als Schüttellähmung beschrieben, und ist eine Erkrankung des Nervensystems, die bis heute nicht heilbar ist. Parkinson war britische Landarzt und Apotheker und ein guter Beobachter: „Unwillkürliche, zitternde Bewegungen, verbunden mit verminderter Muskelkraft, zeitweise selbst … Weiterlesen

Subjektwissenschaftliche Lerntheorie

Die subjektwissenschaftliche Lerntheorie, die maßgeblich vom Berliner Psychologen Klaus Holzkamp im Rahmen der Kritischen Psychologie entwickelt wurde, stellt einen radikalen Paradigmenwechsel in der psychologischen Lernforschung dar, indem sie das Lernen konsequent aus der Perspektive des lernenden Subjekts betrachtet. Im Gegensatz zu traditionellen Lerntheorien wie dem Behaviorismus oder Kognitivismus, die Lernen oft als eine Reaktion auf … Weiterlesen

Pragmatistische Lerntheorie

Die pragmatistische Lerntheorie ist eine psychologisch-pädagogische Strömung, die ihre Wurzeln im US-amerikanischen Pragmatismus des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts hat, maßgeblich geprägt durch Denker wie John Dewey, William James und Charles Sanders Peirce. Im Kern postuliert diese Theorie, dass Lernen kein passiver Prozess der Informationsaufnahme ist, sondern eine aktive Auseinandersetzung mit der Umwelt, bei … Weiterlesen

Relationale Lerntheorie

Die relationale Lerntheorie – Relational Frame Theory (RFT) stellt eine moderne, behavioristische Erweiterung des klassischen Lernverständnisses dar und bildet das theoretische Fundament der Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT). Im Kern postuliert die elationale Lerntheorie, dass das menschliche Denken und die Sprache auf der gelernten Fähigkeit basieren, Reize willkürlich miteinander in Beziehung zu setzen, anstatt lediglich auf … Weiterlesen

Namensgedächtnis

Unter Namensgedächtnis versteht man in der Psychologie die Fähigkeit, Eigennamen – insbesondere Personen­namen – zu enkodieren, zu speichern und bei Bedarf wieder abzurufen. Es handelt sich dabei um einen spezifischen Teilbereich des deklarativen Gedächtnisses, der in Forschung und Alltagswahrnehmung eine besondere Stellung einnimmt, weil Namen im Vergleich zu anderen Informationen auffallend häufig vergessen werden. Dieses … Weiterlesen

Lehr‑Lern‑Kurzschluss

Der Begriff „Lehr‑Lern‑Kurzschluss“ stammt aus der Kritischen Psychologie, insbesondere aus den Arbeiten von Klaus Holzkamp, und bezeichnet die Vorstellung, Lehren führe gewissermaßen automatisch zum Lernen der Adressatinnen und Adressaten, sofern nur keine Störungen dazwischenkommen. Gemeint ist eine Denk‑ und Praxisform, in der das Lernen der Lernenden mit dem Handeln der Lehrenden gleichgesetzt wird, sodass die … Weiterlesen

Geduld

Geduld ist ein Baum mit bitteren Wurzeln, aber sehr süßen Früchten. Sprichwort der Bantu In der Psychologie wird Geduld nicht als passives Abwarten, sondern als eine aktive, kognitive und emotionale Regulationsleistung definiert. Geduld Geduld beschreibt die Fähigkeit, Belohnungen aufzuschieben (Belohnungsaufschub), Frustrationen oder widrige Umstände ohne übermäßige Reizbarkeit zu ertragen und beharrlich auf langfristige Ziele hinzuarbeiten. … Weiterlesen