Beneficial Thinking

In der Psychologie wird der Begriff „Beneficial Thinking“ informell und unscharf verwendet, um Denkweisen zu beschreiben, die für das psychische Wohlbefinden, die Anpassungsfähigkeit und die Handlungsfähigkeit eines Menschen förderlich sind. Inhaltlich meint Beneficial Thinking Denkstile, die Menschen dabei unterstützen, belastende Situationen konstruktiv zu bewältigen, realistische Hoffnung aufrechtzuerhalten, aus Erfahrungen zu lernen und emotional stabil zu … Weiterlesen

Therapy Speak

Therapy Speak – auch „Therapie-Sprech“ oder „Therapeutisierung der Alltagssprache“) -bezeichnet die zunehmende Verwendung klinisch-psychologischer Fachbegriffe und Konzepte in der alltäglichen, nicht-therapeutischen Kommunikation. Dieses Phänomen beschreibt den Transfer von Vokabular, das ursprünglich für den geschützten Raum der Psychotherapie entwickelt wurde, in den privaten und öffentlichen Diskurs, insbesondere über soziale Medien wie TikTok, Instagram oder Twitter. Während … Weiterlesen

Mausmodell

Unter dem Begriff Mausmodell versteht man in der Psychologie, insbesondere in der Biopsychologie, Neuropsychologie und Psychiatrieforschung, die Verwendung der Hausmaus (Mus musculus) als nicht-humanen tierischen Modellorganismus zur Untersuchung menschlicher Erlebens- und Verhaltensweisen sowie deren neurobiologischer Grundlagen. Die zentrale Begründung für diesen Ansatz liegt in der hohen genetischen, physiologischen und neurologischen Homologie zwischen Maus und Mensch; … Weiterlesen

Child Behavior Checklist (CBCL)

Die Child Behavior Checklist (CBCL) stellt eines der weltweit am häufigsten eingesetzten klinischen Beurteilungsinstrumente zur standardisierten Erfassung von Verhaltensauffälligkeiten, emotionalen Problemen und sozialen Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen dar. Entwickelt wurde das Verfahren ursprünglich von Thomas M. Achenbach an der University of Vermont im Rahmen des Achenbach System of Empirically Based Assessment (ASEBA). Das Besondere … Weiterlesen

Teflon-Effekt

Der Begriff Teflon-Effekt bezeichnet in der Psychologie sowie in der Kommunikationswissenschaft und Politischen Psychologie ein Phänomen, bei dem negative Erlebnisse, Kritik, Schuldgefühle oder soziale Misserfolge an einer Person abperlen, ohne bleibende psychische Spuren oder Konsequenzen zu hinterlassen – ganz nach dem Vorbild einer mit Polytetrafluorethylen (Teflon) beschichteten Pfanne. Ursprünglich wurde der Begriff in den 1980er … Weiterlesen

Braintrust-Lernen

Der Begriff „Braintrust-Lernen“ ist in der wissenschaftlichen Psychologie kein etablierter Fachbegriff und findet sich weder als definierter Terminus in gängigen psychologischen Wörterbüchern noch als konsistentes Konstrukt in der empirischen Lehr-Lern-Forschung. Zwar taucht das Wort „Braintrust“ in unterschiedlichen Kontexten auf, etwa in der Politik- und Wirtschaftsgeschichte oder in der Innovationspraxis moderner Organisationen, doch handelt es sich … Weiterlesen

Operative Pädagogik

Unter operativer Pädagogik versteht man einen pädagogischen Ansatz, der Lernen, Erziehen und Bilden primär als zielgerichtetes, planvolles und überprüfbares Handeln begreift. Der Begriff „operativ“ verweist dabei auf Operationen im Sinne bewusster pädagogischer Handlungen, die auf konkrete Wirkungen bei Lernenden ausgerichtet sind. Operative Pädagogik fragt somit weniger danach, was Bildung idealerweise sein soll, sondern danach, wie … Weiterlesen