Adoptionsstudien

Zur Abschätzung von Anlage- und Umweltanteilen bei der Vererbung von verschiedenen Merkmalen bieten sich im Humanbereich neben der Zwillingsmethode Adoptionsstudien bzw. Adoptivstudien an. Dabei wird aus den Unterschieden zwischen den biologischen Eltern und den nicht verwandten Adoptiveltern auf das Ausmaß der Erblichkeit eines Merkmals geschlossen. Durch den Vergleich der Ähnlichkeit zwischen leiblichen Eltern bzw. Geschwistern … Weiterlesen

Zwillingsmethode

Zur Abschätzung von Anlage- und Umweltanteilen bei der Vererbung von psychologischen Merkmalen bietet sich im Humanbereich die Zwillingsmethode an. Dabei wird aus den Unterschieden zwischen ein- und zweieiigen Zwillingen auf das Ausmaß der Erblichkeit eines Merkmals geschlossen, wobei zusätzlich zwischen zusammen und getrennt aufgewachsenen Zwillingen unterschieden wird.

Medienpsychologie

Die Medienpsychologie ist ein Teilgebiet der Psychologie und beschäftigt sich dem Erforschen und Analysieren menschlicher Verhaltensweisen in Zusammenhang mit der Nutzung von Medien. Ob zur Information, Kommunikation oder Unterhaltung greifen Menschen tagtäglich auf die verschiedensten Medien zurück, das reicht vom privaten Telefongespräch über den Fernsehkonsum bis hin zu reinen Medienarbeitsplätzen. Medien durchdringen heute viele Alltagsbereiche und … Weiterlesen

Loss-Aversion

Denke nicht so oft an das, was dir fehlt, sondern an das, was du hast. Mark Aurel Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt. Arthur Schopenhauer Die Wertefunktion der Prospect Theory hat gezeigt, dass die Wahrnehmung von Gewinnen und Verlusten in Spielen (etwa in Computerspielen) aber auch … Weiterlesen

Numbers-Effekt, N-Effekt

Je größer die Konkurrenz in einem Wettbewerb, desto weniger Leistung zeigt der einzelne, d.h., herrscht in einem Unternehmen besonders große Konkurrenz unter den MitarbeiterInnen, ist die Gesamtleistung nicht sehr hoch. Bonuszahlungen und Prämien nützen wenig, um alle Mitarbeiter anzuspornen, denn die Mehrheit geht ohnehin davon aus, dass nur die besonders leistungsstarken Kollegen die Belohnung bekommen. … Weiterlesen

Superstar-Effekt

Allein die Anwesenheit eines Ausnahmetalents beeinflusst Konkurrenten negativ, d.h., dass etwa die Leistungen von Profigolfern überdurchschnittlich schlecht waren, wenn Tiger Woods ebenfalls antrat, denn war Woods nicht dabei, zeigten die Sportler durchweg bessere Leistungen. Der Superstar-Effekt wurde auch in Experimenten bei SchülerInnen und StudentInnen nachgewiesen.

72-Stunden-Regel

Wenn Aufgaben nicht in den ersten 72 Stunden erledigt werden, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sie überhaupt umgesetzt werden, auf etwa ein Prozent.  Wenn man sich also etwas vornimmt, dann sollte man es schriftlich fixieren und  den ersten Schritt in den folgenden 3 Tagen machen, um sein Vorhaben zu realisieren. Unklar ist, von wem diese plakative … Weiterlesen