Architekturpsychologie

Erst formen wir unsere Gebäude, dann formen diese uns. Winston Churchill Architekturpsychologie ist ein Teilgebiet der Psychologie, das untersucht, wie die gebaute Umwelt im weitesten Sinne das menschliche Erleben und Verhalten beeinflusst. Hierzu greife ArchitekturpsychologInnen auf das theoretische und methodische Fundament der allgemeinen Psychologie zurück, also auf gut fundierte Erkenntnisse über die menschliche Wahrnehmung, das … Weiterlesen

Charisma

Ronald Riggio hat den ein Social Skill Inventory entwickelt, um mit neunzig Fragen das Charisma von Menschen zu erfassen. Drei Hauptkomponenten werden von dem Instrument erfasst: Expressivität, Kontrolle und Sensitivität, jede mit einer emotionalen und einer sozialen Facette. Soziale Expressivität beschreibt die Fähigkeit, sicher und eloquent öffentlich aufzutreten, zu sprechen und andere mühelos in Gespräche … Weiterlesen

Schulung

Unter einer Schulung versteht man eine Veranstaltung, in der sich eine meist relativ kleine Zahl von Personen mit einem bestimmten Thema auseinandersetzt. Das Ziel von Schulungen ist die Vermittlung eines bestimmten zuvor definierten Wissensgebietes. Schulungen dienen meist der beruflichen FOrt- und Weiterbildung. Ein Weiterbildungskurs kann sowohl von einer Firma direkt als Inhouse-Schulung angeboten werden, als … Weiterlesen

transactive memory

Daniel Wegener beschrieb 1985 unter dem Begriff „Transactive Memory“ ein Phänomen in Systemen sozialer Gruppen, in denen Informationen gemeinschaftlich gespeichert und wieder abgerufen werden. So verlassen sich Eheleute darauf, dass der andere stets über bestimmte Informationen verfügt, oder Gruppen von Berufskollegen, in denen Einzelne für ein bestimmtes Spezialwissen zuständig sind, vertrauen auf das Wissen der … Weiterlesen

Anthropogenese

Die Anthropogenese ist die stammesgeschichtliche Entwicklung des Menschen von frühen anthropoiden Vorformen des Menschen bis zum Homo sapiens der Gegenwart. Quelle Lohaus, Arnold, Vierhaus, Marc &  Maass, Asja (2010). Entwicklungspsychologie des Kindes- und Jugendalters. Berlin: Springer Verlag.

Akkommodation

Akkommodation (accommodation; vom lateinischen Verbum accomodare – „anpassen“, „adaptieren“, „anlegen“, „festmachen“) – auch Akkomodation – ist in der Entwicklungspsychologie die Modifizierung eines bisher vorhandenen kognitiven Schemas, um neue Informationen integrieren zu können. Akkommodation bezieht sich nach der kognitiven Theorie Piagets auf die Anpassung kognitiver Schemata, falls eine Informationsverarbeitung mit den vorhandenen Schemata nicht erfolgreich ist. … Weiterlesen

zirkadiane Rhythmen

Zirkadiane Rhythmen – auch circadiane Rhythmik – sind innerorganismische physiologische Rhythmen, die den Organismus auf täglich wiederkehrende Phänomene einstellen, etwa der Schlaf-Wach-Rhythmus. Zu diesen Prozessen im 24-Stunden-Rhythmus gehören z. B. die Produktion bestimmter Hormone wie des Serotonins, die Regulation der Körpertemperatur, der Kaliumausscheidung, des Blutdrucks und des Schlafs. Der Begriff wurde 1959 von Franz Halberg eingeführt. … Weiterlesen