Schlafstörungen

Die bekanntesten Schlafstörungen sind Insomnie und Hypersomnie. Unter Insomnie, also Ein- und Durchschlafstörungen, zu wenig oder nicht erholsamer Schlaf, Einschlafschwierigkeiten, häufiges Erwachen in der Nacht, Wiedereinschlafschwierigkeiten, zu frühes Erwachen am Morgen, Gefühl nicht richtig tief zu schlafen, leiden 10–15 % der Bevölkerung. Zu den Hypersomnien, also Störungen bei vermehrter Tagesschläfrigkeit, ungewolltes Einschlafen, Einnicken am Tage, … Weiterlesen

Kleinhirn

Kurzdefinition: Der volumensmäßig zweitgrößte Teil des Gehirns hat eine deutlich höhere Zelldichte als das Großhirn. Er spielt eine wichtige Rolle bei automatisierten motorischen Prozessen. Das Kleinhirn erhält aus dem Gleichgewichtsorgan im Ohr Informationen über die Körperlage und steuert Motorik und Koordination, das Erlernen von Bewegungsabläufen, die Feinabstimmung der Augenbewegungen, die Gesichtsmuskulatur beim Sprechen und die … Weiterlesen

Loci-Technik

Die Loci-Technik, Methode der Orte oder Routentechnik, ist eine klassische Mnemotechnik und wurde schon von griechischen und römischen Rednern benutzt, die sich damit die wichtigsten Begriffe für lange Reden eingeprägt haben.Ein Geheimnis der Loci-Technik ist es, sich auf seine Phantasie einzulassen. Um die Methode anzuwenden, braucht man feste Orte in unverwechselbarer Reihenfolge. Ist diese Orteliste … Weiterlesen

Peergroup

Peergroups sind Gruppen von etwa gleichaltrigen Kindern oder Jugendlichen (Jugendgruppen, Cliquen, Banden). „Peer“ bedeutet auch gleich sein bezüglich des Rangs und Status, folglich ist das Alter nur ein Kriterium neben dem des Status. Vor allem im späten Kindesalter, in der Pubertät und im Jugendalter verstärkt sich der Einfluss der gleichaltrigen Freundinnen und Freunde. Diese Peergroups … Weiterlesen

Prägnanz

Unverständlichkeit ist noch lange kein Beweis für tiefe Gedanken. Marcel Reich-Ranicki Die Gestaltpsychologie hat in einer Reihe von Experimenten gezeigt, dass die Wahrnehmung die Tendenz hat, Wahrnehmungseindrücke zu „verbessern“, d.h., sie klarer, einfacher, übersichtlicher, prägnanter zu machen. In dem Begriff der Prägnanz hat die Gestaltpsychologie ein Grundprinzip („Gesetz der guten Gestalt“) in der Wahrnehmung erkannt, … Weiterlesen

Archetypen

Archetypen sind die im kollektiven Unbewussten angesiedelten Urbilder menschlicher Vorstellungsmuster, wobei vor allem elementare Erfahrungen wie Geburt, Ehe, Mutterschaft, Trennung und der Tod in der Seele der Menschen eine archetypische Verankerung besitzen Sie haben zu allen Zeiten und in den unterschiedlichsten Kulturen ähnliche Bilder hervorgebracht und können als kollektive Menschheitserfahrungen gelten. Carl Gustav Jung gelangte … Weiterlesen

Inhaltsverzechnis