quantitative Forschung

1. Definition Die quantitative Forschung erfasst die Variabilität eines Merkmals anhand einer definierten Zuordnung von Zahlenwerten. Mit Hilfe der quantitativen Forschung kann eine wesentlich größere Stichprobe befragt werden. Vor allem kann sie im Bereich der Hypothesentests und zur Ableitung von Handlungsempfehlungen verwendet werden (vgl. Albers, Klapper, Konradt, Walter & Wolf, 2009, S. 7). 2. Definition … Weiterlesen

Nullsummenspiel

Nullsummenspiele sind ein Begriff aus der mathematischen Spieltheorie und bezeichnen übertragen auf die Sozialwissenschaften (z.B. politische Strategien, Ökonomie) eine Vereinbarung, bei der sich die Interessen des einen Partners in dem Maße durchsetzen, wie die des anderen nicht verwirklicht werden, so dass sich die Interessen in der Summe letztlich aufheben, also in Summe null ergeben. Beispiel … Weiterlesen

mentale Repräsentation

Unter einer mentalen Repräsentation versteht man ein hypothetisches internes kognitives Symbol, das externe Realität oder deren Abstraktionen repräsentiert. Diese Repräsentationen sind eine Form der geistigen Imagination von Dingen, die nicht direkt durch die Sinne wahrgenommen werden können. In der Kognitionspsychologie und Neurowissenschaft wird dieses Konzept verwendet, um die Informationsverarbeitung im menschlichen Gehirn zu erklären. Es … Weiterlesen

Melancholie

Unsere Stimmung verleiht allen Gaben des Glücks ihren Wert. François de La Rochefoucauld Die Melancholie bezeichnet eine durch Schwermut bzw. Schwermütigkeit, Schmerz, Traurigkeit oder Nachdenklichkeit geprägte Gemütsstimmung, die in der Regel auf keinen bestimmten Auslöser oder Anlass zurückgeht. Als grundlegende und dauerhafte psychische Disposition oder als Krankheitsbild ist der Begriff weitgehend durch den Begriff der … Weiterlesen

magisches Denken

Magisches Denken bezeichnet in der Psychologie in der Hauptsache eine Erscheinungsform der kindlichen Entwicklung, bei dem diese irrtümlich annehmen, dass ihre Gedanken, Worte oder Handlungen Einfluss auf ursächlich nicht verbundene Ereignisse nehmen, oder ein bestimmtes Ereignis hervorrufen können, beziehungsweise dieses verhindern. Allgemeingültige Regeln von Ursache und Wirkung werden dabei ignoriert. Das magische Denken ist bei … Weiterlesen

latentes Lernen

Latentes Lernen ist eine Form des Lernens, die erst sichtbar wird, wenn ein Anreiz besteht, das Gelernte auch zu zeigen. 1. Definition „Latentes Lernen (latent learning) ist die Bezeichnung für einen angenommenen Erwerb bestimmter Reaktionen, ohne dass eine Belohnung etwa im Sinne einer Verstärkung gegeben ist: Eine satte Ratte wird in ein Labyrinth gesetzt und … Weiterlesen

Labeling Approach

Der Labeling Approach bzw. der Labeling-Ansatz – auch Labeling-Theorie oder Labeling-Theorie des sozialen Verhaltens – ist eine psychologische bzw. soziologische Theorie, die sich mit der Art und Weise befasst, wie gesellschaftliche Etikettierungen und Stigmatisierungen das Verhalten von Individuen beeinflussen können. Diese Theorie wurde in den 1960er und 1970er Jahren entwickelt und ist ein wichtiger Bestandteil … Weiterlesen