Beratung

Eine Beratung ist ein von einer Beraterin oder von einem Berater nach psychologisch-methodischen Gesichtspunkten gestalteter Problemlösungsprozess, durch den die Eigenbemühungen und Kompetenzen des zu Beratenden zur Bewältigung eeiner konkreten Situation oder eines Problems unterstützt und verbessert werden.

Arbeitspsychologie

Die Arbeitspsychologie (work psychology) ist heute ein Teilgebiet der Arbeits- und Organisationspsychologie, deren zentrales Anliegen die psychologische Untersuchung und Veränderung der menschlichen Arbeit darstellt. Die wissenschaftliche Arbeitspsychologie richtet ihr Hauptaugenmerk auf die Anwendung psychologischer Theorien, Forschungsansätze und Interventionsmethoden in der.Arbeitswelt, auf die psychologischen Aspekte der Gestaltung der Arbeitstätigkeit, des Arbeitsplatzes und der Umgebung des Arbeitsplatzes. Die … Weiterlesen

commitment

Unter commitment versteht man in der Arbeits- und Organisationspsychologie die gefühlsbezogene Bindung an ein Unternehmen, die  MitarbeiterInnen  für sich wahrnehmen. Commitment geht damit einher, dass sie oder er sich mit ihrer/seiner Firma identifiziert und sich in ihr gut eingebunden fühlt. Es har sich gezeigt, dass Unternehmen von treuen Mitarbeitern profitieren, wenn sich MitarbeiterInnen eingebunden fühlen, denn … Weiterlesen

nudge

Der Begriff Nudge (engl. leichter Stoß, Schubs, Stups) wurde von Thaler &  Sunstein in ihrem 2008 erschienenen Buch „Nudge. Improving Decisions About Health, Wealth, and Happiness“ geprägt und in den Bereich der Verhaltensökonomik eingeführt, in dem sie für einen libertären Paternalismus plädieren. Thaler &  Sunstein vergleichen das mit einer Elefantenmutter, die ihrem Jungen einen Stups … Weiterlesen

Zwangshandlung

Als Zwangshandlungen bezeichnet man in der Psychologie übertriebene, sinnlose oder selbst schädliche Verrichtungen, die der Betroffene immer wieder aus einem inneren Antrieb vollziehen muss. Zwangshandlungen sind demnach wiederholte Verhaltensweisen oder ritualisierte Gedankengänge, zu denen Menschen sich gezwungen fühlen, oft um negative Gefühle, wie Angst und Anspannung, zu reduzieren. Sie sind zugleich Symbolhandlungen, d.h., sie stellen … Weiterlesen

Zentraltendenz

Als Zentraltendenz oder Effekt der zentralen Tendenz wird in der empirischen Psychologie die Tendenz verstanden, Extremurteile zu vermeiden. Personen neigen eher dazu, sich für mittlere Kategorien wie “unentschieden”, “weder/noch” oder “mittel” zu entscheiden als für Extremwerte. Dieser Beurteilungsfehler tritt besonders dann auf, wenn die Urteilsobjekte wenig bekannt sind oder wenn die Skalen an den Extrempunkten nicht … Weiterlesen

Yerkes-Dodson-Gesetz

Diese psychologische Gesetzmäßigkeit bezieht sich auf eine hypothetische Beziehung, die zwischen der  Motivation und der Schwierigkeit einer Lernaufgabe besteht.  Aus der Theorie des Aktivationsniveaus sowie aus der Theorie der Leistungsmotivation folgt bekanntlich, dass Menschen extreme Unter- und Überaktivierung im Allgemeinen nicht schätzen. Individuen werden am ehesten stimuliert und herausgefordert durch Aufgaben mittlerer Schwierigkeit, d. h., … Weiterlesen