Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders – DSM

Leitlinien für die Dagnostik psychische Erkrankungen liefert das in bestimmten Abständen immer wieder von der American Psychiatric Association neu veröffentlichte Verzeichnis der behandelbaren Krankheiten, das Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM). Derzeit (2010) arbeitet eine Gruppe von Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen an dieser der amerikanischen Diagnostik-Bibel (DSM-5 ) und manche Kritiker befürchten, dass dabei … Weiterlesen

Nymphomanie

Nymphomanie ist die Ausprägung der Sexsucht bei Frauen und bezeichnet das übermäßige und nicht kontrollierbare Verlangen nach Sexualität, wobei dieses Verlangen zwanghafte Züge aufweist. Die Ursachen für die Nymphomanie liegen oft in der Persönlichkeit der betroffenen Frauen, die ein sehr starkes Bedürfnis nach Anerkennung und Bestätigung der eigenen Attraktivität und Person haben, wobei die sexuelle … Weiterlesen

Lerntechnik

Unter Lerntechnik versteht man Verfahren, die das Lernen optimieren und erleichtern sollen. Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Lerntypen gibt es nicht die Lerntechnik für alle, sondern vielmehr gibt es verschiedene Wege (verschiedene Methoden, wie Assoziationslernen, Strukturierungshilfen etc.) und Mittel (Medien, wie z.B. Audio-Kassetten, Lernkarteien, Computerprogramme) zum richtigen Lernen. Lerntechniken, sind daher verschiedene, für das persönliche Lernen … Weiterlesen

Oniomanie

Oniomanie, (von griech. onios = „zu verkaufen“) bezeichnet die Kaufsucht und ist eine psychische Störung, die sich als zwanghaftes, episodisches Kaufen von Waren selten auch Dienstleistungen äußert. Ähnlich wie die Spielsucht oder die Arbeitssucht nicht als eigenständige Krankheit gesehen, sondern zu den Zwangsstörungen oder Impulskontrollstörungen gezählt. Siehe dazu im Detail Kaufsucht

Kaufsucht

Im deutschen Sprachraum hat sich im Gegensatz zu Nordamerika, wo vom Kaufzwang (Compulsive Buying) gesprochen wird, der Begriff der Kaufsucht bzw. auch Kauf-Shopping-Störung durchgesetzt. Ein Zwang würde das Gefühl beschreiben von einer Instanz außerhalb der eigenen Person zu dieser Handlung gezwungen zu werden. Eine Hohenheimer Forschergruppe (Scherhorn, Reisch & Raab 1995) verweist darauf, dass die … Weiterlesen

Körperschemastörung

Die Körperschemastörung bezeichnet eine Leibgefühlsstörung, bei dem eine krankhaft verzerrte Wahrnehmung des eigenen Körpers auftritt, oft im Zusammenhang mit Schizophrenien, Intoxikationen mit Halluzinogenen und Essstörungen. Körperschemastörungen sind bei Essstörungen wie Magersucht (Anorexia Nervosa) oder Ess-Brechsucht (Bulimia Nervosa) häufig zu finden. In der psychologischen Forschung geht es bei Essstörungen unter anderem um ein besseres Verständnis der … Weiterlesen

Illusion

Ist nicht alles Illusion und ist Illusion nicht alles? Marcellus Emants Illusionen bezeichnen den Zustand, dass etwas Reales oder wirklich Vorhandenes verkannt bzw. als etwas anderes wahrgenommen oder fehlgedeutet wird, z. B. Sträucher oder Verkehrsschilder werden im Dunkeln als Personen verkannt. Begünstigende Faktoren ist etwa Erwartungshaltung durch starke Affekte (z. B. Angst), Übermüdung, Fieber, Unschärfe … Weiterlesen