Stimulus-Response-Modell

Das Stimulus-Response- (S-R-) oder Reiz-Reaktions-Modell ist ein Modell der behavioristischen Psychologie, das Reiz und Reaktion nach Art des Black-Box-Modells verknüpft. Der Begriff Reiz bezeichnet hier nicht, wie in der Physiologie, ein diskretes physikalisches Ereignis, sondern sämtliche (relevanten) inneren und äußeren Reize einer gegebenen Situation. Wichtige Varianten und Weiterentwicklungen sind das Reiz-Reaktion-Konsequenz-Modell (stimulus-response-outcome) der instrumentellen Konditionierung … Weiterlesen

Kognitive Dissonanz

bezeichnet in der Sozialpsychologie einen als unangenehm empfundenen Gefühlszustand, der dadurch entsteht, dass mehrere Kognitionen – Wahrnehmungen, Gedanken, Meinungen, Einstellungen, Wünsche oder Absichten – nicht miteinander vereinbar sind. Diese ursprüngliche Definition wurde inzwischen dahingehend verfeinert, dass kognitive Dissonanz durch die Unvereinbarkeit von Kognitionen und der Wahrnehmung eigener Handlungen entsteht. Beispiel: So kann ein Student, der … Weiterlesen

Bossing

Den Charakter eines Menschen erkennt man erst dann, wenn man ihn als Vorgesetzten hat. Erich Maria Remarque Bossing ist die psychische Aggression eines Vorgesetzten gegen eine Person im eigenen Betrieb, wobei in der Regel die schikanierte Person erkrankt Gehaltskürzungen in Kauf nehmen und genau das machen muss, was der oder die Vorgesetzte letztlich will, nämlich … Weiterlesen

Assessment Center

Eine Sonderform unter den Personalauswahlmethoden sind Assessment-Center, die meist angewandt werden, wenn anspruchsvolle und leitende Positionen zu besetzen sind. Oft dauern diese Auswahl- und Einschätzungstests mehrere Tage, wobei neben Tests zusätzliche Methoden wie Fallstudien, Präsentationen, Einzelinterviews, Gruppendiskussionen und vieles mehr zum Einsatz kommen. Schwerpunkt sind in vielen Fällen die Lösung von praxisnahen Problemstellungen aus dem … Weiterlesen

Progressive Muskelentspannung

Die Psychologie hat eine Vielzahl von Methoden entwickelt, die geeignet sind, Folgen einer erhöhten Erregungsbereitschaft und Unfähigkeit zur Entspannung wie Ängste, Gereiztheit, Nervosität und verschiedene andere Stresssymptome zu beheben, überhöhte Spannungszustände abzubauen und einen neuen Gleichgewichtszustand zu erreichen und zu stabilisieren. Der Muskelapparat ist der am besten geeignete Ansatzpunkt für einen Einstieg in eine Entspannung … Weiterlesen

autogenes Training

Die Psychologie hat zahlreiche Methoden entwickelt, die geeignet sind, Folgen einer erhöhten Erregungsbereitschaft und Unfähigkeit zur Entspannung wie Ängste, Gereiztheit, Nervosität und andere Stresssymptome zu bearbeiten, Spannungszustände abzubauen und einen Gleichgewichtszustand zu erreichen und zu stabilisieren. Anmerkung: Der Begriff Autogenes Training wird heute oftmals auch als Autogene Psychotherapie bezeichnet, denn es handelt sich letztlich um … Weiterlesen

Overjustification Effect

Wenn externe Verstärker die intrinsische Motivation zerstören, ist als Overjustification Effect, Korrumpierungseffekt oder Verdrängungseffekt bekannt. Schon Lepper et al. (1982) stellten fest, dass äußere Belohnungen (extrinsische Motivation) die Durchführung einer Aufgabe, die man ohnehin schon attraktiv gefunden hat (intrinsische Motivation), beeinflusst, d.h., dass durch extrinsische Verstärkungen die intrinsische Motivation unterlaufen bzw. sogar zerstört werden kann. … Weiterlesen