Wahrnehmungskonstanz

Als Wahrnehmungskonstanz bezeichnet man in der Psychologie die Fähigkeit eines Menschen, Objekte als unverändert, also etwa mit gleichbleibender Helligkeit, Farbe, Form und Größe wahrzunehmen, auch wenn sich die Lichtverhältnisse und somit objektiv betrachtet die Bilder auf der Netzhaut im Auge verändern. Wenn Menschen kurz hintereinander dieselben Objekte betrachten, gibt dieser zweite Blick etwa auf Grund … Weiterlesen

Wahrnehmungsset

Als Wahrnehmungsset bezeichnet man in der Psychologie die mentale Prädisposition eines Menschen, etwas Bestimmtes zu sehen und nicht etwas anderes.

Wahrnehmung

Das Auge sieht nur, was der Geist bereit ist, zu begreifen. Henri-Louis Bergson Kurzdefinition: Wahrnehmung ist das Produkt zweier nacheinander ablaufender Prozesse, dem Prozess der Informationsaufnahme und dem Prozess der Informationsverarbeitung. In der Psychologie bedeutet Wahrnehmung die Aufnahme, Interpretation, Auswahl und Organisation von Informationen, die zur Anpassung an die Umwelt durch z.B. Kommunikation notwendig ist. … Weiterlesen

Wahnvorstellung

„Wahnvorstellung ist eine krankhafte, in der realen Umwelt nicht zu begründende zwanghafte Vorstellung oder Idee“ (Duden 2000, S.712). „Eine Wahnvorstellung ist eine Überzeugung, die logisch inkonsistent ist oder wohlbestätigtem Wissen über die reale Welt widerspricht und trotz gegenteiliger Belege aufrecht erhalten wird, weil die persönliche Gewissheit der Betroffenen so stark ist, dass sie rational nicht … Weiterlesen

Vorurteil

Die gefährlichste Weltanschauung ist die von den Menschen, die die Welt nie angeschaut haben. Alexander von Humboldt Vorurteile sind die Vernunft der Narren. Voltaire Ein Vorurteil ist eine ungerechtfertigte und in der Regel negative Einstellung gegenüber einer Gruppe und ihren Mitgliedern. Vorurteile beinhalten also stereotype Überzeugungen, negative Gefühle und die Bereitschaft zu diskriminierendem Verhalten. Ein … Weiterlesen

Vorhersagevalidität

Die Vorhersagevalidität  ist in der psychologischen Statistik das Ausmaß, in dem ein Test das Verhalten vorhersagt, das er vorhersagen soll. Der Erfolg wird durch Berechnung einer Korrelation zwischen den Testwerten und dem kriteriumsrelevanten Verhalten erfasst.