Cholesterin

Cholesterin ist ein ­Lipid, das im Körper für den Aufbau von Steroidhormonen wie bspw. Östrogenen, Gestagenen oder Androgenen verwendet wird. Cholesterin kommt in Blut, Lymphe und Galle als Fettsäureester oder in freier Form vor, aber auch im Rückenmark, in den Nerven oder im Gehirn. Dieser Körperbaustein wird vom Körper selbst gebildet, in der Mehrzahl wird er mit ­Hilfe tieri­scher Fette über die Nahrung aufgenommen. Cholesterin ist aber auch ein überlebenswichtiger Bestandteil des Körpers, denn er ist an der Membranbildung beteiligt, wird für die Vitamin-D-Produktion benötigt, hilft mit, dass neue Nervenzellen entstehen können und sorgt dafür, das die Informationsweiterleitung von Nerv zu Nerv funktioniert. Cholesterin hat im Gehirn eine antioxidative Wirkung und schützt vor Schäden durch freie Radikale, und nicht zuletzt sorgt Cholesterin für die Fettverdauung im Körper.

Ein erhöhter Cholesterinspiegel im Blut geht mit einem steigenden Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen einher, denn ist zu viel Choles­terin im Blut vorhanden oder existieren zu wenige Rezeptoren, die Cholesterin aufnehmen können, kann es zu Ablagerungen von Fetten an den Gefäßwänden kommen, die langfristig zu Arterienverkalkung) und Herzerkrankungen führen.


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Ein Gedanke zu „Cholesterin“

  1. Freie Radikale

    Freie Radikale sind Zwischenprodukte des Stoffwechsels, die ständig in jeder Zelle des menschlichen Körpers entstehen, d. h., sie sind hochreaktive, sehr aggressive, chemische Sauerstoffmoleküle oder organische Verbindungen, die Sauerstoff enthalten wie etwa Superoxid, Hyperoxid, Hydroxyl etc. Freie Radikale können etwa bei Entzündungen innerhalb des Körpers oder durch Einwirkung von außen (Umweltschadstoffe, Zigarettenrauch, Strahlung, Ozoneinwirkung oder die Einnahme diverser Medikamente) entstehen. Werden diese Stoffe im Körper nicht oder nur ungenügend bekämpft, können Schäden entstehen, wobei zur Entgiftung bzw. Inaktivierung dieser hochreaktiven Substanzen  im Körper unterschiedliche Abwehrmechanismen arbeiten. So können einerseits Enzyme, die bestimmte Mineralstoffe als Bestandteile benötigen, diese hochreaktiven Substanzen inaktivieren, andererseits arbeiten im Rahmen der nicht enzymatischen Abwehr Antioxidantien wie Vitamin E, Vitamin C oder β-Carotin als Radikalfänger.

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