Parasomnie

    Bei der Parasomnie handelt es sich um ungewöhnliche Verhaltensweisen, die an der Schwelle vom Schlaf- zum Wachzustand oder auch während des Schlafes geschehen, etwa Schlafwandeln oder Alpträume.

    Parasomnien nach der International Classification of Sleep Disorders (ICSD; ASDA 1990)

    Aufwachstörungen (Arousal-Störungen)

    Störungen des Schlaf-Wach-Übergangs

    • Schlafstörungen durch rhythmische Bewegung
    • Einschlafzuckungen
    • Sprechen im Schlaf
    • Nächtliche Wadenkrämpfe

    REM-Schlaf-assoziierte Parasomnien

    • Alpträume
    • Schlaflähmung
    • Beeinträchtigung der Erektionen im Schlaf
    • Schmerzhafte Erektionen im Schlaf
    • REM-Schlaf-abhängige Asystolie (Sinus-Arrest)
    • Verhaltensstörung im REM-Schlaf

    Andere Parasomnien

    • Bruxismus
    • Enuresis nocturna
    • Schlafbezogenes abnormes Schlucksyndrom
    • Nächtliche paroxysmale Dystonie
    • Syndrom des ungeklärten plötzlichen nächtlichen Todes
    • Primäres Schnarchen
    • Kindliche Schlafapnoe
    • Angeborenes zentrales Hypoventilationssyndrom
    • Plötzlicher Kindstod
    • Gutartiger Schlafmyoklonus beim Neugeborenen

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