Vor allem Depressionen hängen mit negativen, selbstabwertenden Wahrnehmungs- und Denkmustern zusammen, wobei diese erlernten realitätsfremden, unlogischen oder verzerrten Muster das Denken, die Gefühlswelt und das Verhalten des Betroffenen betreffen und dieses dominieren.

Selbstabwertung ist in der Regel das Produkt mangelnder Selbstliebe. Selbstliebe bedeutet, eine wohlwollende Beziehung zu sich selbst aufzubauen, doch viele Menschen spüren sich kaum, sind in hohem Maße anpassungsfähig, wissen sofort, was ihr Gegenüber möchte, reagieren aber ratlos, wenn sie nach ihren eigenen Bedürfnissen gefragt werden. Von außen werden sie oft als die Lieben wahrgenommen, die immer hilfsbereit sind und sich um andere kümmern. Selbstliebe bedeutet jedoch, den Blick auf sich selbst zu richten und sich zu fragen, man jetzt braucht, was einen beschäftigt und bewegt. In einer Illustrierten fanden sich vier deutliche Anzeichen für mangelnde Selbstliebe:

  • Sie vergleichen sich ständig.
  • Sie machen sich häufig Gedanken, was andere über Sie denken.
  • Sie nörgeln ständig an sich herum.
  • Sie nehmen alles sehr persönlich.


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