Reflex

Als Reflex bezeichnet man in der Psychologie die einfache, automatische, angeborene Reaktion auf einen sensorischen Reiz, wie der Kniesehnenreflex oder der Lidschlussreflex. Reflexe sind von Geburt an vorhandene, unwillkürliche (d. h. nicht steuerbar ablaufende) Reaktionen des Organismus auf innere oder äußere Reize. Man unterscheidet verschiedene ­Arten von Reflexen.

Bei Eigenreflexen sind der Ort der Reizauslösung und der Ort, an dem die physiologische Reaktion (Erfolgsorgan) darauf erfolgt, identisch (Zehenbeugereflex), während diese Orte bei Fremdreflexen verschieden sind. Erstere werden auch monosynaptische, letztere polysynaptische Reflexe genannt. Während diese beiden durch Reflexbögen vermittelt werden, treten bedingte Reflexe erst nach Konditionierung auf. Reflexbögen beschreiben die Stationen, die bei Auslösung eines Reflexes nacheinander im Körper aktiviert werden.

Quelle
http://www.biologische-psychologie.de/entries/64 (12-03-21)




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