soziale Distanz

Die soziale Distanz beschreibt in der Psychologie die subjektiv erlebte Entfernung zu einer Person oder Gruppe. Emory Stephen Bogardus entwickelte dafür eine Skala der sozialen Distanz (Bogardus-Skala), indem er die Probanden und Probandinnen fragte, wie enge soziale Beziehungen sie zu einem typischen Mitglied einer bestimmte Gruppe einzugehen bereit wären, d.h., ob sie Mitglieder einer bestimmten … Weiterlesen

Psychotechnik

Als Psychotechniken kann man mit Streif (2001) jene vermeintlich therapeutischen Verfahren bezeichnen, die sich i.d.R. Bruchstücken des psychologischen und/oder medizinischen Wissens sowie vereinfachter Bestandteile etablierter Psychotherapien bedienen und diese mit unwissenschaftlichen, nicht selten pseudoreligiösen und esoterischen Inhalten zu einer angeblich neuen und unfehlbaren Heilmethode vermengen. In den letzten Jahrzehnten hat sich eine unüberschaubare Vielfalt psychotechnischer … Weiterlesen

Wiedererkennen

Mit Wiedererkennen bezeichnet man in der Psychologie ein Maß für die Erinnerungsfähigkeit, wobei etwa wie in einem Multiple-Choice-Test die Versuchsperson lediglich Items benennen muss, die sie vorher erlernt hat.

visuelle Klippe

Die visuelle Klippe ist eine Versuchsanordnung der Entwicklungspsychologie, mit der die Fähigkeit zur Tiefenwahrnehmung und zur Nutzung von Tiefenhinweisen durch Kleinkinder geprüft wird. Die ersten wissenschaftlichen Erkenntnisse hinsichtlich der Wahrnehmung räumlicher Tiefe im Säuglings- und Kleinkindalter gehen dabei auf Studien von Gibson & Walk (1960) zurück, die mit Hilfe diese visuellen Klippe die Tiefenwahrnehmung von … Weiterlesen

Widerstand

Als Widerstand bezeichnet man in der Psychoanalyse jenen Zustand, wenn mit Angst verbundene Gedächtnisinhalte vom Bewusstsein fern gehalten werden. Es handelt sich also nach Auffassung der Psychoanalyse um einen Zustand, der sich der Bewusstwerdung verdrängter und damit unbewusster psychischer Inhalte widersetzt. Widerstand tritt insbesondere in der Therapie wiederholt auf, wodurch der therapeutischen Prozess unterbrochen werden … Weiterlesen

Wert-Erwartungs-Theorie

Die Wert-Erwartungs-Theorie oder Erwartung-mal-Wert-Theorie ist eine Motivationstheorie, die Motivation als Produkt von Erwartungen und Werten definiert. Siehe dazu Erwartungs-x-Wert-Theorie.