Bystander-Effekt
Bystander-Effekt oder „non-helping-bystander-effect“ ist der Zuschauereffekt, bei dem die Bereitschaft etwas zu tun geringer ist, je mehr Menschen anwesend sind.
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Bystander-Effekt oder „non-helping-bystander-effect“ ist der Zuschauereffekt, bei dem die Bereitschaft etwas zu tun geringer ist, je mehr Menschen anwesend sind.
ist das Suchen nach Abwechslung und neuen Erlebnissen, um eine ständige Spannung zu erleben. Sensation Seeker sind Menschen, die ein hohes Erregungsmuster brauchen, um sich wohl zu fühlen, d. h., sie suchen starke Gefühle und Abenteuer und versuchen unbedingt, Langeweile zu vermeiden. Es handelt sich dabei um ein physiologisch begründetes Persönlichkeitskontrukt, wobei man davon ausgeht, … Weiterlesen
Psychosomatik kurz: Psychische Zustände beeinflussen, wie krank Menschen werden und wie gut sie sich erholen, wobei diesem Phänomen eine Interaktion zwischen Nervensystem und Immunsystem zu Grunde liegt. Dabei wirken der Vagusnerv, der Hypothalamus, die Insula und die verschiedenen Belohnungszentren im Gehirn auf die Immunabwehr im restlichen Körper ein und steuern den Verlauf von Krankheiten. Die … Weiterlesen
Benannt ist das Tourette-Syndrom nach dem französischen Arzt Gilles de la Tourette – daher eigentlich Gilles-de-la-Tourette-Syndrom -, der die Symptomatik um 1885 erstmals beschrieb, wobei für diese psychische Störung das Auftreten von unwillkürlichen, nicht beherrschbaren, Zuckungen (motorische Tics) oder Lautäußerungen (vokale Tics) charakteristisch ist: lautes Räuspern, plötzliches Nachahmen von Tiergeräuschen, das zwanghafte Fluchen bzw. Nachahmen … Weiterlesen
Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären versucht, stets ihr Opfer. Gustave Le Bon Massenpsychologie ist ein Teilgebiet der … Weiterlesen
Der in der Psychologie als kognitive Wende bezeichnete Wechsel von behavioristischen zu kognitivistischen Lernansätzen fand in den sechziger Jahren statt, wobei Lernen als Bildung komplexer mentaler Modelle und Wissenstrukturen verstanden wird bzw. als interne Verarbeitungsprozesse von externen, objektiv vorhandenen Fakten (de Witt & Czerwionka, 2007). Ab den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde … Weiterlesen
Parentifizierung beschreibt eine Art Rollenumkehr zwischen Eltern und Kind, wobei die Eltern dem Kind eine nicht kindgerechte und vor allem überfordernde „Eltern-Rolle“ zuweisen. In manchen Familien kehrt sich demnach das natürliche Rollenverhältnis um, denn statt dass Eltern ihre Kinder führen und unterstützen, übernehmen Kinder Verantwortung für das familiäre Wohl, und zwar häufig weit über das … Weiterlesen