Polaritätsprofil

Ein Polaritätsprofil, manchmal auch Polaritätenprofil, oder auch sematisches Differenzial ist in der Psychologie ein Messinstrument zur mehrdimensionalen Einstellungsmessung (Image) eines Untersuchungsobjektes. Bei einem Polaritätenprofil wird ein Objekt mit Hilfe von etwa 20 bis 25 Rating-Skalen, an deren Skalenenden jeweils vom Objekt unabhängige Wortgegensatzpaare stehen, charakterisiert. Beispiele hierfür sind weich – hart, verschwommen- klar, stark – … Weiterlesen

Systemtheorie

Die Systemtheorie widmet sich der interdisziplinären Erforschung der strukturellen und funktionalen Eigenschaften organischer, sozialer oder technischer Systeme, wobei sie als Teil eines umfassenden systemtheoretisch-kybernetischen Konzepts verstanden wird, mit dessen Hilfe neben den statischen auch die dynamischen Aspekte von Systemen erfasst werden können. Dabei widmet sie sich vor allem offenen, d.h., sich verändernde Systemen, sowie Ungleichgewichtssituationen … Weiterlesen

soziale Distanz

Die soziale Distanz beschreibt in der Psychologie die subjektiv erlebte Entfernung zu einer Person oder Gruppe. Emory Stephen Bogardus entwickelte dafür eine Skala der sozialen Distanz (Bogardus-Skala), indem er die Probanden und Probandinnen fragte, wie enge soziale Beziehungen sie zu einem typischen Mitglied einer bestimmte Gruppe einzugehen bereit wären, d.h., ob sie Mitglieder einer bestimmten … Weiterlesen

Psychotechnik

Als Psychotechniken kann man mit Streif (2001) jene vermeintlich therapeutischen Verfahren bezeichnen, die sich i.d.R. Bruchstücken des psychologischen und/oder medizinischen Wissens sowie vereinfachter Bestandteile etablierter Psychotherapien bedienen und diese mit unwissenschaftlichen, nicht selten pseudoreligiösen und esoterischen Inhalten zu einer angeblich neuen und unfehlbaren Heilmethode vermengen. In den letzten Jahrzehnten hat sich eine unüberschaubare Vielfalt psychotechnischer … Weiterlesen

Wiedererkennen

Mit Wiedererkennen bezeichnet man in der Psychologie ein Maß für die Erinnerungsfähigkeit, wobei etwa wie in einem Multiple-Choice-Test die Versuchsperson lediglich Items benennen muss, die sie vorher erlernt hat.

visuelle Klippe

Die visuelle Klippe ist eine Versuchsanordnung der Entwicklungspsychologie, mit der die Fähigkeit zur Tiefenwahrnehmung und zur Nutzung von Tiefenhinweisen durch Kleinkinder geprüft wird. Die ersten wissenschaftlichen Erkenntnisse hinsichtlich der Wahrnehmung räumlicher Tiefe im Säuglings- und Kleinkindalter gehen dabei auf Studien von Gibson & Walk (1960) zurück, die mit Hilfe diese visuellen Klippe die Tiefenwahrnehmung von … Weiterlesen