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Farbtypentheorie

    Die Farbtypentheorie wird von verschiedenen Farbberatern und Stylisten populär gemacht und basiert auf der Idee der Farbpsychologie und der Harmonie zwischen den natürlichen Tönen einer Person und bestimmten Farbpaletten. Eine klassische Quelle, die diese Farbtypisierung behandelt, ist der Buch „Color Me Beautiful“ von Carole Jackson, das erstmals in den 1980er Jahren veröffentlicht wurde und die ursprüngliche „Vier-Jahreszeiten-Methode“ vorstellte. Es gibt auch viele moderne Farbberatungs-Ansätze und -Bücher, die die Theorie weiterentwickelt haben, einschließlich solcher, die die Mischtypen einbeziehen. Ein weiteres Beispiel ist der „Personal Color Analysis“-Ansatz, der von Farbberatern und Stylisten verwendet wird.

    Die Theorie der Farbtypen bezieht sich dabei auf die Klassifizierung von Hauttönen, Haarfarben und Augenfarben in verschiedene Kategorien, um herauszufinden, welche Farben einer Person am besten stehen. Die gängigste Farbtyp-Theorie verwendet vier Hauptkategorien, die den Jahreszeiten entsprechen:

    • Frühling (frische, helle Farben, warme Töne)
    • Sommer (kühle, gedämpfte Farben, oft pastellfarben)
    • Herbst (warme, erdige Farben, wie Rost und Olivgrün)
    • Winter (kalte, klare Farben, oft kontrastreich und tief)

    In vielen modernen Farbberatungsansätzen gibt es eine Erweiterung der ursprünglichen Jahreszeitenklassifizierung, um komplexere Mischtypen zu berücksichtigen, wobei die Basis von den vier Jahreszeiten genommen wird, aber zusätzlich werden „Mischtypen“ eingeführt, die Übergänge oder Kombinationen von zwei Jahreszeiten darstellen. Dies resultiert in insgesamt zwölf Farbtypen.

    • Frühling-Sommer: Kombination aus dem warmen, frischen Frühling und dem kühlen, gedämpften Sommer.
    • Sommer-Frühling: Eine Mischung aus den kühlen, zarten Sommerfarben und den warmen, hellen Frühlingstönen.
    • Sommer-Herbst: Eine Kombination von kühlen Sommerfarben mit den warmen, erdigen Tönen des Herbstes.
    • Herbst-Sommer: Ein Übergang von den warmen Herbstfarben zu den kühleren Tönen des Sommers.
    • Herbst-Winter: Ein Mix aus den erdigen Tönen des Herbstes und den kalten, kräftigen Farben des Winters.
    • Winter-Herbst: Eine Kombination aus den klaren Winterfarben und den warmen, kräftigen Farben des Herbstes.
    • Winter-Frühling: Ein Mix aus den kalten, klaren Wintertönen und den hellen, frischen Frühlingstönen.
    • Frühling-Winter: Eine Mischung aus den warmen, hellen Farben des Frühlings mit den kontrastreichen und klaren Winterfarben.

    Hinweis: Bei diesem Phänomen bzw. Begriff handelt es sich um ein populärwissenschaftliches Konstrukt, das in Diskussionen, Lifestyle-Magazinen oder in der Ratgeberliteratur herumgeistert, also um keinen genuin wissenschaftlich-psychologisches Fachbegriff. Solche Begriffe werden aber dann hier aufgenommen, wenn sie Beziehungen zu klassischen psychologischen Phänomenen aufweisen bzw. eine gewisse Verbreitung gefunden haben.

    Literatur

    Jackson, C. (1980). Color me beautiful: Discover your natural beauty through the colors that make you look great and feel fabulous. Warner Books.


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