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Murphy’s Law bzw. Murphys Gesetz bedeutete ursprünglich: Wenn es zwei oder mehr Möglichkeiten gibt, etwas zu tun und eine wird in einer Katastrophe münden, dann wird es jemand tun. Letztlich bedeutet Murphys Gesetz, dass alles, was schiefgehen kann, auch mit Sicherheit schiefgehen wird. Beispiele für Murphys Gesetz:

  • Die Scheibe Brot fällt immer mit der Marmeladenseite nach unten auf den Boden.
  • Es regnet genau an dem Tag, an dem man keinen Regenschirm dabei hat.
  • Auf der Autobahn geht es in einem Stau immer auf der anderen Spur schneller voran.

Bei diesenmpsychologischen Phänomen spielt die selektive Wahrnehmung eine Rolle, denn positive Ereignisse fallen den meisten Menschen gar nicht mehr auf, während negative Ereignisse zwar viel seltener sind, jedoch auffälliger erscheinen, was letztlich im Gedächtnis hängen bleibt und Menschen zu der Annahme veranlasst, dass es immer so sei.

Ursprung des Begriffs: Der Ingenieur Captain Edward A. Murphy nahm 1949 am Raketenprogramm der U.S. Air Force teil, wobei man auf einem Testgelände in Kalifornien herausfinden wollte, wie viel Beschleunigung der menschliche Körper verkraftet. Dabei wurden an der Testperson Mess-Sensoren angebracht, wobei die Sensoren auf zwei Arten befestigt werden konnten, auf eine richtige Art und auf eine falsche. Das das Experiment schlug fehl, denn jemand hatte sämtliche Sensoren falsch angeschlossen. Allerdings geht dieses Phänomen möglichweise auf Finagles Gesetz – Finagle’s Law of Dynamic Negatives – zurück, eine Lebensweisheit, die eine Aussage über Fehlerquellen in komplexen Systemen macht, und die sprichwörtliche Tücke des Objekts bezeichnet.



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