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Murphy’s Law

    Leute, die versuchen, etwas total idiotensicher zu gestalten, unterschätzen oftmals den Einfallsreichtum totaler Idioten.
    Douglas Adams

    Murphy’s Law bzw. Murphys Gesetz bedeutete ursprünglich: Wenn es zwei oder mehr Möglichkeiten gibt, etwas zu tun und eine wird in einer Katastrophe münden, dann wird es jemand tun. Letztlich bedeutet Murphys Gesetz, dass alles, was schiefgehen kann, auch mit Sicherheit schiefgehen wird. Beispiele für Murphys Gesetz:

    • Die Scheibe Brot fällt immer mit der Marmeladenseite nach unten auf den Boden.
    • Es regnet genau an dem Tag, an dem man keinen Regenschirm dabei hat.
    • Auf der Autobahn geht es in einem Stau immer auf der anderen Spur schneller voran.
    • Wenn man etwas sucht, ist es immer am letzten Ort, wo man nachschaut.
    • Sobald einem ein Missgeschick passiert, wird man immer von jemandem beobachtet.
    • Bei einem Konzert stellt sich immer der oder die Größte genau vor einen.
    • Dinge, die man umtauschen möchte, passen selten in die Verpackung, in der sie zuvor drinnen gewesen sind.
    • Sobald man ein teures Kleid kauft, das eigentlich über dem eigenen Budget liegt, sieht man es wenige Tage später im Ausverkauf.
    • Sobald man keine Hand frei hat, weil man etwas trägt, juckt die Nase oder man hat etwas im Auge.
    • Man steht in einem Supermarkt immer an der längsten Schlange, bei der es nicht weitergeht.

    Bei diesenm psychologischen Phänomen spielt die selektive Wahrnehmung eine Rolle, denn positive Ereignisse fallen den meisten Menschen gar nicht mehr auf, während negative Ereignisse zwar viel seltener sind, jedoch auffälliger erscheinen, was letztlich im Gedächtnis hängen bleibt und Menschen zu der Annahme veranlasst, dass es immer so sei.

    Ursprung des Begriffs: Der Ingenieur Captain Edward A. Murphy nahm 1949 am Raketenprogramm der U.S. Air Force teil, wobei man auf einem Testgelände in Kalifornien herausfinden wollte, wie viel Beschleunigung der menschliche Körper verkraftet. Dabei wurden an der Testperson Mess-Sensoren angebracht, wobei die Sensoren auf zwei Arten befestigt werden konnten, auf eine richtige Art und auf eine falsche. Das das Experiment schlug fehl, denn jemand hatte sämtliche Sensoren falsch angeschlossen. Allerdings geht dieses Phänomen möglichweise auf Finagles Gesetz – Finagle’s Law of Dynamic Negatives – zurück, eine Lebensweisheit, die eine Aussage über Fehlerquellen in komplexen Systemen macht, und die sprichwörtliche Tücke des Objekts bezeichnet.


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