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Der Nimbus-Effekt oder auch Attraktivitätsstereotyp ist eine Erkenntnis der Wirkungsforschung bzw. Sozialpsychologie und besagt, dass durch die positive oder negative Berichterstattung über Menschen diesen ein bestimmter Sozialstatus verliehen wird, wobei schon die Tatsache, Gegenstand der Massenkommunikation zu sein, eine Erhöhung des Sozialprestiges bedeutet. Dieser Effekt zählt zur Gruppe der Halo-Effekte.

So werden attraktive Menschen von anderen zugleich auch als besonders erfolgreich, intelligent und kompetent wahrgenommen. Es gibt zahlreiche Studien, die diesen Mechanismus belegen, das beginnt bei Säuglingen, die mehr Aufmerksamkeit erhalten, wenn sie schön sind, geht weiter mit den hübschen Schulkindern, die bessere Noten bekommen und reicht bis zu den Vorteilen bei Gehaltsverhandlungen. Wer schön ist, dem fliegen im Leben manche Dinge einfach zu, und zwar als Ergebnis sozial-kognitiver Prozesse ist.

Literatur

Klein, M. & Rosar, U. (2006). Das Auge hört mit! Zeitschrift für Soziologie, 35, 305-316.
Rost, D. (1993). Attraktive Grundschulkinder (S. 271-306). In Hassebrauck, M. & Niketta, R. (Hrsg.), Physische Attraktivität. Göttingen: Hogrefe,



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