Runner’s High

    Runner’s High, Läuferhoch oder Laufrausch, bezeichnet ein bei aeroben Betätigungen (Laufen, Radfahren usw.) auftretendes Hochgefühl, wobei man einen oft auch schmerzfreien und euphorischen Gemütszustand erreicht. Dieser Zustand ist individuell verschieden und tritt erst ab einer Belastungsintensität von etwa achtzig Prozent der maximalen Sauerstoffaufnahme auf. Wenn dann die Belastungsintensität geringfügig zurückgenommen wird kommt es zu einer Endorphinausschüttung, die größer ist als der aktuelle Endorphinbedarf.

    Endorphine werden vorwiegend im Bereich des Frontallappens der Großhirnrinde und dem lymbischen System freigesetzt. Neben den Endorphinen produziert der Körper auch Enkephaline und Dynorphine, die chemisch betrachtet dem Opium sehr ähnlich sind, was zu einer Veränderung der eigenen Wahrnehmung führen kann und den Sportler oder die Sportlerin in einen mentalen Rauschzustand versetzen und Schmerzen betäuben.

    Allerdings vermuten einige Wissenschaftler, dass es eher Endocannabinoide, also Cannabis-ähnliche Substanzen, sind, die der Körper selbst produziert und daher Auslöser des Rauschgefühls sind.


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