Dolce Vita-Effekt

    Der Dolce Vita-Effekt bezeichnet ganz allgemein eine durch äußere Umstände wie einen Berufswechsel oder Schulwechsel angestoßene Veränderung der Persönlichkeit, die z. B. bei Studierenden nach Studienbeginn zu einer wachsenden Extravertiertheit führt, bei Senioren nach dem Eintritt in den Ruhestand zu einem Nachlassen der Gewissenhaftigkeit, oder bei Singles nach einer Trennung zu einer größeren Offenheit für Erfahrungen führt.

    Der Name geht übrigens auf den Film „La Dolce Vita“ (Das süße Leben) von Federico Fellini zurück, aus dem vor allem des Bad der schwedischen Schauspielerin Anita Ekberg im Trevi-Brunnen in Rom in Erinnerung blieb.

    Literatur

    Asselmann, Eva & Specht, Jule (2021). Personality maturation and personality relaxation: Differences of the Big Five personality traits in the years around the beginning and ending of working life. Journal of Personality, doi:10.1111/jopy.12640.


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