Autoplastisches Handeln

    Autoplastisches Handeln bezeichnet in der Triebtheorie Freuds eine Anpassungsform durch Veränderungen des Subjekts. So kann etwa ein Triebwunsch in der Phantasie befriedigt werden. Hält aber die äußere Versagung jedoch länger an, verstärkt sich der Triebstau. Dies kann dazu führen, dass sich die libidinöse Energie den früheren Befriedigungsformen, wie sie für die orale, anale oder genitale Stufe typisch sind, zuwendet (Regression). Der Gegensatz dazu ist das alloplastische Handeln.

    Freud verwendet den Begriff im Zusammenhang mit Psychosen, d. h., wenn die äußere Realität für den Betroffenen nicht mehr zu bewältigen ist, führt dies zu starker innerer Verarbeitung, aus der unrealistische Bilder, Wahnsysteme usw. entstehen können.

    Jedem Menschen werden von der Umwelt Anforderungen gestellt, die entweder autoplastisches oder allplastisches Handeln notwendig machen.


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