Archive for the ‘Definition – was bedeutet’ Category

Ostereier-Didaktik

Sonntag, Juni 25th, 2017

Ostereier-Didaktik ist eine von Neuweg (2003) vorgeschlagene Bezeichnung für die heute propagierten offenen Lernumgebungen bzw. Selbstentdeckungsdidaktiken, die nur in der theoretischen pädagogischen Diskussion funktionieren, nicht aber in der Schulpraxis. Bei der Ostereier-Didaktik versteckt der Lehrende den Lehrstoff vor den Schülern wie ein Osterei, und diese müssen ihn dann suchen und ...

kognitive Emulation

Dienstag, Juni 20th, 2017

Das Prinzip der kognitiven Emulation oder kognitiven Nachahmung bezeichnet jene Funktion des Gehirns, bei der in der Vorstellung Aktionen oder Bewegungen des eigenen Körpers oder von Gegenständen mental repräsentiert werden. Dafür verantwortlich ist das dorsale frontoparietale Netzwerk, das im Gehirn eine Vielzahl von Funktionen wie das Planen und Ausführen von ...

Antriebslosigkeit

Dienstag, Juni 20th, 2017

Antriebslosigkeit, auch Antriebsschwäche, Antriebsmangel oder Antriebsarmut, die auch Vorstufen der Antriebslosigkeit sein können, bezeichnet den Zustand eines Menschen, der von ihm selbst oder seiner Umgebung als psychophysische Schwäche interpretiert wird, d. h. er ist kaum zu motivieren und kann sich für nichts begeistern. Antriebslosigkeit kann verschiedene Ursachen haben, etwa psychische ...

Neonatales Abstinenzsyndrom (NAS)

Sonntag, Juni 18th, 2017

Als Neonatales Abstinenzsyndrom bezeichnet man die Entzugssymptomatik bei Neugeborenen von drogenabhängigen Müttern, bei denen es zu Tremor, Zittrigkeit, Muskelhypertonus, sehr kurzen Schlafphasen, schrillem Schreien und Symptomen des Magen-Darm-Traktes kommt, aber auch das Auftreten von akuten Atemnotsyndromen wird häufig beobachtet. Die Schwere des Neonatalen Abstinenzsyndroms ist abhängig von der Substanzwirkung, der ...

sensiblen Phasen

Donnerstag, Juni 15th, 2017

Unter sensiblen Phasen in der kindlichen Entwicklung versteht Maria Montessori gewisse Empfänglichkeitsperioden, in denen innerhalb kürzester Zeit ein großes Lernvolumen ohne große Mühe bewältigt wird. Am offensichtlichsten ist hier die Sprache, denn nie wieder im Leben kann eine Sprache so schnell und perfekt und ohne spezielles Zutun gelernt werden, wie ...

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© Werner Stangl Linz 2017