Konnektionismus

Modelle des Konnektionismus erklären die Funktionsweise der Informationsverarbeitung im menschlichen Gehirn durch das Ansammeln neuronaler Reize zu so genannten Aktivationsmustern, die Wissen repräsentieren und unzählige Verbindungen zu weiteren Musternher stellen. Im Gegensatz zu klassischen Mehrspeichermodellen der Informationsverarbeitung, die im Wesentlichen von einer sequenziellen Informationsverarbeitung ausgehen, betonen konnektionistische Theorien die parallele Informationsverarbeitung. Ein Neuron im Gehirn … Weiterlesen

Kognitionspsychologie

Die Kognitionspsychologie, auch als Kognitive Psychologie bezeichnet, ist ein Teilgebiet der Psychologie und beschäftigt sich auf der erkenntnistheoretischen Grundlage des Kognitivismus mit der Kognition, insbesondere mit all jenen psychischen Vorgängen, die Wahrnehmung, Erkenntnis und Wissen zu tun haben. Gegenstand der Kognitionspsychologie sind die noch unerforschten, auf komplexe Weise organisierten psychischen Mechanismen des menschlichen Denkens. Dabei … Weiterlesen

Rubikon-Modell

Das Rubikon-Modell der Handlungsphasen ordnet die verschiedenen Funktionen volitionaler Prozesse in der Sequenz des Handlungsablaufs ein. Auf dem Weg von der Motivation zum Handeln gibt es daher zwei wichtige Übergänge: Der erste Übergang ist der der Intentionsbildung, die den Umbruch zwischen der Motivationsphase des Abwägens von Motivationstendenzen und den Volitionsphasen des Planens und Handelns auslöst. … Weiterlesen

Somnambulismus – Schlafwandeln

Kurzdefinition: Schlafwandeln ist eine Aufwach-Störung, bei der bestimmte Teile des Gehirns wach sind, während andere Teile noch schlafen, sodass man auch von einem unvollständigen Erwachen spricht. Somnambulismus wird zur Untergruppe der Parasomnien gezählt, also zu den Schlafstörungen, die beim Erwachen, bei teilweisem Erwachen oder bei einem Schlafstadienwechsel auftreten und den Schlafprozess unterbrechen. Beim Schlafwandeln werden … Weiterlesen

Synapse

Kurzdefinition: Synapsen sind die Verbindungen oder spezialisierte Verknüpfungen, über die Informationen im Nervensystem übertragen werden, wo eine Nervenzelle an eine andere andockt. Die Kommunikation zwischen Nervenzellen läuft über diese Synapsen, wobei ein ankommendes elektrisches in ein chemisches Signal umgewandelt wird. Das ankommende Signal erzeugt eine Spannungsänderung, die über spezielle Kanäle Kalzium einströmen lässt, das an … Weiterlesen

Erziehungsfähigkeit

Erziehungsfähigkeit gehört neben Mündigkeit und Erziehungsfähigkeit zu den Grundtatbeständen bzw. Annahmen jeder Erziehung. Erziehungsfähigkeit umfasst dabei die persönlichen Voraussetzungen von Lernenden, damit sie ihrer Verhaltensweisen und Einstellungen erfolgreich bzw. dauerhaft ändern können (z. B. Lernfähigkeit). Erziehungsfähigkeit enthält aber auch Möglichkeiten zu selbstbestimmten Veränderungen, also den Zögling als Subjekt. Mit Lernfähigkeit und Erziehbarkeit (Erziehungsfähigkeit) des Menschen wird … Weiterlesen

Erziehungsbedürftigkeit

Erziehungsbedürftigkeit gehört neben Mündigkeit und Erziehungsfähigkeit zu den Grundtatbeständen bzw. Annahmen jeder Erziehung. Erziehungsbedürftigkeit ist z. B. damit zu begründen, dass der Mensch relativ zu anderen Primaten eine „physiologische Frühgeburt“ ist. Bei Schimpansen und Orang-Utans dauert die Schwangerschaft etwa acht Monate, bei Gorillas und Menschen neun. Vergleicht man die psychomotorische Reife von Neugeborenen, dann ist … Weiterlesen