Psychoedukation

Als Psychoedukation bezeichnet man die Schulung von Menschen mit psychischen Erkrankungen mit dem Ziel, das Verständnis des Betroffenen für seine Krankheit und deren Behandlung zu verbessern, um so die aktive Mitarbeit bei der Behandlung und Rückfallvorbeugung zu fördern.

Nach der Definition der DGPE (Deutsche Gesellschaft für Psychoedukation e.V).:

“Unter Psychoedukation werden systematische didaktisch-psychotherapeutische Interventionen zusammengefasst, um die Patienten und ihre Angehörigen über die Hintergründe der Erkrankung und die erforderlichen Behandlungsmaßnahmen zu informieren, das Krankheitsverständnis und den selbstverantwortlichen Umgang mit der Krankheit zu fördern und sie bei der Krankheitsbewältigung zu unterstützen” (Bäuml & Pitschel-Walz , 2008, S. 3)

Literatur
Bäuml, Josef & Pitschel-Walz, Gabriele (2008). Psychoedukation bei schizophrenen Erkrankungen. Stuttgart: Schattauer-Verlag.

"1" Comment
  1. Josef Bäuml, PD Dr.med.

    “Schulung” wäre zu kurz gegriffen, bitte untenstehenden Text übernehemen: Definition der DGPE (Deutsche Gesellschaft für Psychoedukation e.V.:

    “Unter Psychoedukation werden systematische didaktisch-psychotherapeutische Interventionen zusammengefasst, um die Patienten und ihre Angehörigen über die Hintergründe der Erkrankung und die erforderlichen Behandlungsmaßnahmen zu informieren, das Krankheitsverständnis und den selbstverantwortlichen Umgang mit der Krankheit zu fördern und sie bei der Krankheitsbewältigung zu unterstützen.”
    (Bäuml, Pitschel-Walz, 2008: Psychoedukation bei schizophrenen Erkrankungen. Schattauer-Verlag, Stuttgart, S. 3)

    Mit freundlichen Grüßen

    Josef Bäuml
    PD Dr. med. Josef Bäuml
    Vorsitzender der DGPE
    Leitender OA
    Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Klinikum rechts der Isar der TU München Ismaninger Str. 22 D – 81675 München
    Tel: 0049-89-4140-4206 / -4210
    Fax: 0049-89-4140-4941
    Mail: J.Baeuml@lrz.tum.de

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