Intelligenzquotient

    Der Intelligenzquotient wurde in früheren Intelligenzmessungen bestimmt, indem das Intelligenzalter ins Verhältnis zum Lebensalter gesetzt wurde und dieser Quotient mit dem Faktor 100 multipliziert wurde. Bei der heute üblichen normorientierten Intelligenzmessung wird das individuelle Testergebnis zu den Ergebnissen einer repräsentativen Normstichprobe in Beziehung gesetzt. Entspricht das individuelle Testergebnis dem Durchschnitt der Normstichprobe, liegt der Intelligenzquotient bei 100. Basierend auf dem Normalverteilungsmodell ergeben sich etwa für Testleistungen, die eine Standardabweichung unter- oder oberhalb der Leistungen der Normstichprobe liegen, Intelligenzquotienten von 85 bzw. 115.

    Im Detail siehe dazu die ausführliche Darstellung zur Messung der Intelligenz.

    Quelle
    Lohaus, Arnold, Vierhaus, Marc &  Maass, Asja (2010). Entwicklungspsychologie des Kindes- und Jugendalters. Berlin: Springer Verlag.

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