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sekundäre Verstärker


Als sekundäre Verstärker bezeichnet man in der Lernpsychologie verstärkend wirkende Faktoren, die nicht angeboren, sondern erlernt sind (z.B. Geld). Sie entstehen durch die ursprüngliche Erfüllung eines primären Motivs (z.B. Hunger), werden später aber davon allmählich unabhängig. Sekundäre Verstärker können daher als Ersatz für primäre Verstärker deren Funktion einnehmen. Ein Beispiel ist der Erhalt von Geld als Verstärkung, mit dem man sich dann primäre (unmittelbare) Verstärker (z. B. Süßigkeiten) kaufen kann.

Premack Prinzip: Ferner hat sich gezeigt, dass bereits anitizipiertes Verhalten als Verstärker dienen können. Verhalten, dass man gerne und oft tut, hat eine verstärkende Wirkung. Wird jemandem nach den Hausaufgaben etwa ein Kinobesuch versprochen, so wird die Auftretenswahrscheinlichkeit der Handlung, dass die Hausaufgaben gemacht werden, erhöht. Token-Konditionierung: Ähnlich zu sekundären Verstärkern, gibt es das Prinzip, als eine Verstärkung Token zu vergeben. Diese können dann später – nach ausreichender Akkumulation von Token – gegen anderen Dinge, Handlungen, Dienstleistungen etc. eingetauscht werden.

Literatur

Stangl, W. (2019). Konditionierung» Arten von Verstärkern und deren Beeinflussung. Werner Stangls Arbeitsblätter-News.
WWW: http://arbeitsblaetter-news.stangl-taller.at/konditionierung%C2%BB-arten-von-verstarkern-und-deren-beeinflussung/ (2019-01-14).


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