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stimmungskongruente Erinnerung


Erinnerung ist die Vorzimmerdame der Verzweiflung.
Christian Schachinger
Die Erinnerung ist wie ein Hund, der sich hinlegt, wo es ihm gefällt.
Cees Nooteboom

Als stimmungskongruente Erinnerung bezeichnet man die Tendenz von Menschen, sich vor allem an Erfahrungen zu erinnern, die mit der aktuellen guten oder schlechten Stimmung übereinstimmen.

Die Hypothese der Stimmungskongruenzmood congruency – besagt in formaler Hinsicht, dass die emotionale Qualität eines zu erinnernden kognitiven Materials derjenigen des Stimmungszustandes beim Versuch sich zu erinnern, möglichst ähnlich sein muss, damit Erinnern erfolgen kann. So sollte man sich an eine fröhliche Geschichte besser erinnern können, wenn man aktuell fröhlich ist. Diese Hypothese bestätigte sich etwa in einer Studie von Bower (1981), wobei sich ein ähnlicher Effekt auch für den Stimmungszustand bei der Enkodierung ergab, denn an eine fröhliche Geschichte sollte man sich dann gut erinnern können, wenn man bei der Enkodierung fröhlich war.

Literatur

Bower, G. H. (1981). Mood and memory. American Psychologist, 36, 129–148.
Schmidt-Atzert, L. (1996). Lehrbuch der Emotionspsychologie. Stuttgart: Kohlhammer.


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