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Stimulanzien

Als Stimulanzien bezeichnet man in der Psychologie Substanzen wie Koffein, Nikotin, Amphetamine oder Kokain, die direkt die neuronale Aktivität intensivieren und die Körperfunktionen beschleunigen.

So enthält Tabak tausende chemische Substanzen, von denen Nikotin nach etwa sieben Sekunden den Weg ins Gehirn findet und die Dopamin-Rezeptoren beeinflusst, also das Belohnungssystem im Gehirn aktiviert. Wird Rauchen zur Routine, gewöhnt sich auch das Gehirn ebenfalls an seine Belohnung und verlangt nach rund zwei Stunden mehr, wodurch es mit der Zeit zu einem noch stärkeren Verlangen kommt, wenn dieser Wunsch nicht erfüllt wird.

Übrigens: Dass die Zigarette bei einem alkoholischen Getränk wie Wein oder Bier besser schmeckt, liegt daran, dass beim Trinken und Rauchen sowohl psychische als auch physische Faktoren eine Rolle spielen, wobei für viele Menschen Alkohol und Zigaretten mit positiven Erinnerungen assoziiert sind. In beiden Fällen kommt es zu Hormonausschüttungen etwa von Dopamin und beides löst positive Gefühle aus, sodass der Konsum des einen den Konsum des anderen befeuert.


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