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Frontotemporale Demenz – FTD

Die Frontotemporale Demenz (FTD) bezeichnet eine Form der Demenz, bei der Zellen im im Stirnhirn (Frontalhirn) und im Schläfenlappen (Temporalhirn) degeneriert sind. Die Frontotemporale Demenz ist eine eher seltene Form der Demenz, wobei nach Schätzungen fünf bis zehn Prozent aller Demenzkranken an dieser Form der Demenz leiden.

Frontotemporale Demenzen treten meiste schon zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr oder noch früher auf. Typische Symptome sind Persönlichkeitsveränderungen, Verhaltens- und Sprachstörungen, wobei Betroffene die Veränderung in der Regel nicht registrierten, was für das Umfeld oft extrem belastend ist. Zu den charakteristischen Veränderungen zählen u. a. Aggressivität, Taktlosigkeit, maßloses Essen aber auch Teilnahmslosigkeit, später Wortfindungsstörungen, Benennensstörungen, Sprachverständnisstörungen und fehlendes Mitteilungsbedürfnis bis zum völligen Verstummen.

Die Diagnostik der Frontotemporalen ist meist deshalb schwierig, da es nicht selten zu Verwechslungen mit psychischen Störungen wie Depression, Burn-out-Syndrom, Schizophrenie oder Manie kommt, bei der eine ähnliche Symptomatik zu finden ist.


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