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Als Verschwörungstheorie – oder besser als Verschwörungserzählung – bezeichnet man den Versuch, einen Zustand, ein Ereignis oder eine Entwicklung durch eine Verschwörung zu erklären, also durch das zielgerichtete, konspirative Wirken einer kleinen Gruppe von Akteuren zu einem oft illegalen oder illegitimen Zweck. Verschwörungstheorien dienen vorrangig dazu, Wissenslücken zu schließen, die bei komplexen Ereignissen, die für den unbeteiligten Einzelnen nicht überschaubar und überprüfbar sind, zwangsläufig vorhanden sind. Das Leben in einer komplexen Welt bringt mit sich, dass Menschen vieles durch die Medien erfahren, was sich ihrem unmittelbaren Einfluss und Beurteilungsvermögen entzieht, wobei beim Fehlen entscheidender, plausibler Informationen die Menschen unwillkürlich nach ihnen suchen, und wenn sie diese in ihrer unmittelbaren Wirklichkeit nicht finden können, muss eben die Phantasie herhalten und diese fehlenden Informationen gegebenenfalls ersetzen. Offensichtlich ist es ein menschliches Grundbedürfnis, die kausale Struktur der Umwelt zu verstehen, denn Ursachen stellen relevante Konstanten dar und verleihen den eigenen Erfahrungen Bedeutung.

Verschwörungstheorien wirken insbesondere für Menschen attraktiv, die von einem Gefühl des Kontrollverlustes geplagt werden, wenn die Umstände für Probleme vermeintlich jenseits der eigenen Einflussmöglichkeiten liegen. In Untersuchungen neigten Menschen etwa besonders zum Glauben an das Übernatürliche, wenn ihnen Forscher zuvor das Gefühl von Machtlosigkeit einimpften, wobei dies auch bei Menschen mit sozialer Ausgrenzung gilt, denn wer entsprechende Erfahrungen gemacht hat, ist empfänglich für den Glauben an Verschwörungen, die an der vermeintlich eigentlichen misslichen Lage schuld sind. Die Tendenz, an Verschwörungserzählungen zu glauben, bezeichnet man auch als Verschwörungsmentalität, wobei Menschen mit ausgeprägter Verschwörungsmentalität ein generelles Misstrauen gegenüber Personen oder Gruppen mit hohem gesellschaftlichem Status zeigen, etwa Politikern, Bankern oder sogar Wissenschaftlern. Übrigens geht eine höhere Verschwörungsmentalität mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit einher, Gewalt zu befürworten oder sogar selbst gewalttätig zu werden. Die typischen Verschwörungsgläubigen gibt es nicht, so glaubt etwa die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland, dass es geheime Organisationen gibt, die Einfluss auf politische Entscheidungen haben. Das zeigt, dass Menschen grundsätzlich für Verschwörungserzählungen empfänglich sind, wobei Alter, Intelligenz, Geschlecht, Religion und Bildungsstand eher keine Rolle spielen, vielmehr ist entscheidend, ob sich Menschen machtlos fühlen oder Probleme damit haben, Unsicherheit zu akzeptieren. Studien haben auch gezeigt, dass vor allem Menschen mit Persönlichkeitsmerkmalen der Dunklen Triade eher an Verschwörungstheorien glauben. Man versteht darunter Machiavellismus (Manipulation, Zynismus), Narzissmus (Eitelkeit, Selbstbesessenheit), und Psychopathie (Impulsivität und Gefühllosigkeit), zu denen noch ein hohes Ausmaß an Sadismus (Grausamkeit und Freude am Misshandeln) tritt.

Man unterscheidet dabei Verschwörungstheorien, die rationale und überprüfbare Aussagen über angenommene Verschwörungen machen, und Verschwörungsideologien, die ihre stereotypen und monokausalen Vorstellungen über Verschwörungen gegen jede Widerlegung immunisieren. Der Glaube an Verschwörungstheorien ist weit verbreitet und besonders anfällig scheinen auch Minderheiten zu sein, denn Angehörige marginalisierter Gruppen glauben mit besonderer Bereitschaft an Verschwörungen, deren Inhalte für sie eigentlich meist irrelevant sind. Probleme wie Diskriminierung oder finanziellen Schwierigkeiten befeuern dabei den Glauben an realitätsferne Verschwörungstheorien. Man kann daraus schließen, dass sich Menschen, die sich ungerecht behandelt fühlen, besonders rasch überall Bedrohungen und geheime Machenschaften herbeiphantasieren.

Verschwörungstheorien funktionieren, indem sie Sinn- und Erklärungsangebote liefern und scheinen im Sinne von Selbstwirksamkeit Sicherheit zu geben, da sie Zusammenhänge zwischen Ereignissen erzeugen und diese so vermeintlich erklären. Solche Theorien statten mit einem besonderen Wissen aus und können die Anhänger vermeintlich vor schädlichen Einflüssen schützen. Nicht zuletzt erzeugen Verschwörungstheorien durch ihren meist negativen Grundcharakter auch Angst, denn sie machen den Einzelnen unfreier.

Menschen mit hoher Bildung sind zwar im Allgemeinen weniger anfällig für Verschwörungstheorien als Menschen mit niedriger Bildung, jedoch ist unklar, warum diese Effekte auftreten, da die Bildung eine Reihe von kognitiven, emotionalen und sozialen Effekten voraussagt. Die vorliegende Forschung versuchte, Mediatoren der Beziehung zwischen Bildung und Verschwörungstheorien zu identifizieren. Die Ergebnisse einer Studie (van Prooijen, 2017) zeigte drei unabhängige Mediatoren dieser Beziehung: den Glauben an einfache Lösungen für komplexe Probleme, das Gefühl der Machtlosigkeit und die subjektiv wahrgenommene soziale Schichtzugehörigkeit. Eine weitere repräsentative Stichprobe replizierte diese Ergebnisse mit Ausnahme der subjektiven sozialen Schichtzugehörigkeit. Darüber hinaus erklärten Unterschiede im analytischen Denken den Regressionspfad in Richtung des Glaubens an einfache Lösungen. Der Autor schließt daraus, dass die Beziehung zwischen Bildung und Verschwörungstheorien nicht auf einen einzigen Mechanismus reduziert werden kann, sondern das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels mehrerer psychologischer Faktoren ist, die aber mit Bildung verbunden sind.

Verschwörungstheorien geben häufig einfache, leicht nachvollziehbare Erklärungen und können bei Menschen ein Sicherheits- und Ordnungsbedürfnis befriedigen, insbesondere bei solchen mit einem geringen Sicherheitsgefühlt, sodass es bei einer versuchten Gegenargumentation meist entscheidend ist, diese Menschen vor allem beim Umgang mit dieser Unsicherheit zu unterstützen.

Verschwörungstheorien bzw. Verschwörungserzählungen sind zwar nichts Neues und gab es schon lange vor den neuen Medien, denn so kursierte etwa bis in die jüngere Gegenwart das Gerücht, dass Mozart von Freimaurern bzw. von Salieri ermordet worden sei. Auch galten Verschwörungserzählungen sogar lange als akzeptierte Wissensform und haben politische Entscheidungen beeinflusst, und sind erst seit etwa der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verpönt. Allerdings verbreiten sich bestimmte Verschwörungstheorien durch das Internet leichter und schneller, wobei sich falsche Gerüchte auch online viel schneller und umfassender verbreiten als deren Richtigstellungen. In den sozialen Netzwerken verbreiten sich Verschwörungstheorien natürlich wie alle anderen Informationen besonders gut, denn das Internet bzw. Social Media sind eine Art Ideenbasar mit einer Fülle an Erklärungen für eine zunehmend für den Einzelnen nicht mehr so leicht erfassbare Welt. Auch bewegen sich die Menschen im Internet gefühlsmäßig mehr oder minder anonym und glauben, ihre Gedanken eher ungefährdet von sozialer Kontrolle teilen zu können, wobei das durch bestimmte Mechanismen dieser Medien noch gefördert wird, indem sich Menschen in ihrer persönlichen Filterblase bewegen und die eigene Gedankenwelt dadurch permanent gespiegelt bekommen. Durch Liken und Teilen vervielfältigen sich ursprünglich einfache Spekulationen und lassen diese zu Verschwörungstheorien anwachsen, wobei auch der Illusory-Truth-Effekt eine wichtige Rolle spielt, denn durch ständige Wiederholung der Informationen erscheinen solche Informationen allein deshalb als eher wahr. Daher findet sich auch in einem Artikel zur Thematik der Hinweis: „Anmerkung an dieser Stelle: Wir wiederholen in diesem Text bewusst nur wenige konkrete Beispiele für Verschwörungstheorien, weil allein die Wiederholung der Erzählung einen Effekt haben kann.“ 😉

Verschwörungstheorien, Wissenschaftsfeindlichkeit und die Rolle der Politik

Studien haben auch gezeigt, dass der Mensch nur sehr ungern umdenkt und nach Kräften an erworbenen Überzeugungen festhält, was bedeutet, dass der Homo sapiens tendenziell ein konservatives Tier ist, das sich über neue Erkenntnisse eher freut als aufregt und von der Informationsflut überwältigt wird. Susmann et al. (2021) fanden vier Faktoren, aus denen sich Wissenschaftsfeindlichkeit ableitet. Alle vier Faktoren haben eines gemeinsam: Sie zeigen, was passiert, wenn wissenschaftliche Informationen mit zuvor erworbenen Überzeugungen, Gedanken und Einstellungen in Konflikt geraten. Den Menschen fällt es offenbar schwer, mit dieser Art von Konflikten umzugehen, wobei es ihnen leichter fällt, wissenschaftliche Informationen abzulehnen, die nicht zu ihren Überzeugungen passen. Das Elaboration Likelihood Model of persuasion ermöglicht die Integration einer Vielzahl von scheinbar unterschiedlichen Effekten in einen übergreifenden Rahmen, da es vorhersagen kann, welche Effekte mit größerer Wahrscheinlichkeit zu einer Verhaltensänderung führen als andere, und es können neue Vorhersagen getroffen werden. Zu diesem Zweck haben Susmann et al. (2021) einige neuere Forschungsarbeiten zu den persuasiven Effekten dieser Variablen in Bezug auf die Quelle einer persuasiven Botschaft, die Merkmale der Botschaft selbst, den Empfänger und die interaktiven Effekte zwischen den Variablen in diesen Kategorien untersucht, und jede Studie in diesen Elaboration Likelihood Model-Rahmen eingeordnet. Die entscheidenden Faktoren sind immer die Annahme, dass wissenschaftliche Quellen nicht vertrauenswürdig sind, die Identifikation mit Gruppen, die wissenschaftsfeindliche Haltungen propagieren, die Tatsache, dass neue Erkenntnisse oft bestehenden Überzeugungen widersprechen, und eine Diskrepanz zwischen der Art und Weise, wie sie präsentiert werden, und dem eigenen Denkstil. Die Tatsache, dass erwiesene Tatsachen als Unsinn oder gar Lüge bezeichnet werden, hängt mit zwei miteinander verbundenen gesellschaftlichen Entwicklungen zusammen. Zum einen gibt es die sozialen Medien mit ihrer Vielzahl von Nachrichtenquellen, aus denen sich jeder seine eigene Version und Interpretation der Fakten holen kann, zum anderen die zunehmende Bedeutung politischer Ideologien. Während die Menschen schon immer politische Ansichten hatten, waren Wissenschaft und wissenschaftliche Überzeugungen früher von der Politik getrennt, was heute offensichtlich nicht mehr der Fall ist. Die Politik ist auch wegen ihrer hohen Präsenz in den Medien Teil der Identität vieler Menschen, wobei politische Ideologien wiederum bestimmte Reaktionen auf wissenschaftliche Erkenntnisse hervorrufen, die dann selbst wieder politisiert werden. Manche Menschen lehnen auch neue wissenschaftliche Informationen ab, weil es einfacher ist, als bestehende politische Überzeugungen zu ändern. Die Politik kann grundlegende mentale Prozesse auslösen oder verstärken, die alle vier oben genannten Denkprozesse auslösen, die Wissenschaftsfeindlichkeit fördern. Die Glaubwürdigkeit von Quellen hängt davon ab, dass derjenige, der eine Botschaft mit den gleichen politischen Ansichten vermittelt, als kompetenter und sachkundiger eingeschätzt wird. Da jedoch Liberale und Konservative in den sozialen Medien auf unterschiedliche Nachrichtenquellen zurückgreifen, stützen sie sich zwangsläufig auf unterschiedliche Quellen wissenschaftlicher Informationen und Fehlinformationen, so dass eine Debatte und kritische Selbstreflexion ausbleiben.

Wie argumentiert man gegen Verschwörungstheorien?

Studien haben gezeigt, dass Menschen weniger an Verschwörungserzählungen glauben, wenn man diese vor dem ersten Kontakt mit einer bestimmten Theorie warnt, dass eine Irreführung droht und die Falschinformationen präventiv widerlegt, denn das ist wirksamer als das nachträgliche Widerlegen. Wesentlich ist bei jeder Gegenargumentation, sein Gegenüber nicht abzuwerten und sich auch nicht über dessen Argumentation lustig zu machen, denn auf dieser Basis ist keine Diskussion möglich. Vielmehr sollte man sich fragen, warum etwa nahestehende Menschen uns diese Informationen mitteilen, denn das kann durchaus ein Signal für Unsicherheit sein, vielleicht aber möchte die- oder derjenige dadurch vielleicht wirklich helfen. Man muss sich daher zunächst fragen, was sich die oder der andere davon verspricht, diese Information zu teilen. Da emotional belastendee Inhalte weniger hinterfragt und schneller geteilt werden, sollte man beim Sender auch versuchen zu entdecken, welche Gefühle hinter dem Verbreiten dieser Theorien stecken. Wenn ein Mensch seinen Selbstwert mit solchen Mythen verbindet, dann wird es schwierig, denn der Betreffende hat das Gefühl, allen anderen überlegen zu sein und hält die offizielle Version einfach für naiv. Ausgangspunkt für eine Gegenargumentation sollte daher immer das Ernstnehmen des Gegenüber stehen, auch wenn man diese Meinung nicht teilt. Kontraproduktiv sind dabei immer dem anderen Vorträge zu halten, verärgert zu reagieren, zu schimpfen oder gar zu beleidigen, denn eine solche „Schlacht“ verliert man in der Regel und verstärkt noch die Überzeugungen des Gegenüber. Stattdessen hat sich nachweislich das „Erst validieren, dann drehen“-Prinzip bewährt, bei dem man im ersten Schritt sich offen für Argumente zeigt, etwa mit dem Satz: „Ich hab auch schon andere über die Frage sprechen hören und gebe dir recht. Es gibt so viele Informationen da draußen, man weiß gar nicht, was man glauben soll.“ Danach kann man auch eigene Gedanken dazu vorbringen und vorsichtig seine eigene Skepsis ausdrücken, am besten mit einer Quelle, die auch das Gegenüber auch gut kennt.
Nach einem Interview mit dem Wirtschaftspsychologen Carl Naughton im GMX-Magazin Schweiz.

Der Begriff der Verschwörungstheorie wird zumeist kritisch oder abwertend verwendet.


Hinweis: Sozialwissenschaftler sprechen allerdings nicht gerne von Verschwörungstheorien, sondern von Verschwörungserzählungen, denn Theorien basieren in ihrem Sprachgebrauch immer auf Fakten, die man wissenschaftlich überprüfen kann. Wenn die Fakten einer Theorie widersprechen, kann man die Theorie anpassen oder verwerfen, Verschwörungserzählungen hingegen können zwar einzelne korrekte Fakten enthalten, die Verbindungen zwischen ihnen und die Schlussfolgerungen daraus sind aber falsch bzw. auch erfunden. Hinzu kommt, dass ihre Anhänger die Erzählung nicht nachprüfen oder gar korrigieren wollen, wenn es Gegenbeweise gibt, was bei wissenschaftlichen Theorien die Regel ist.

Zur Begriffsklärung: Es gibt einen Unterschied zwischen Fake News und Verschwörungstheorien. Wer an eine Verschwörungstheorie glaubt, ist der Meinung, dass einige wenige Menschen mit Macht sich geheim verabredet haben, um etwas zu ihrem Vorteil zu planen, ohne dass die Welt davon erfährt. Fake News verbreitet hingegen jemand bewusst, um andere zu täuschen, denn er oder sie weiß dabei, dass die Informationen falsch sind und hat dabei häufig ein politisches Motiv. Fake News können natürlich Verschwörungstheorien sein, müssen es aber nicht. Davon zu unterscheiden ist hingegen die Falschmeldung, denn wer sie verbreitet oder weiterleitet, hat in der Regel keine böse Absicht, sondern weiß es bloß einfach nicht besser. Auch wenn der Übergang fließend sein kann, sind Falschmeldungen oder Fake News in keinem Fall das gleiche wie Verschwörungstheorien, denn Fake News beinhalten nicht zwingend eine geheime Verschwörung und den Verfassern ist bewusst, dass sie falsch sind. Im Gegensatz dazu glaubt die Mehrheit der Verschwörungsgläubigen wirklich an das, was sie verbreiten, was etwa bei jenen Menschen oft der Fall ist, die bestimmte medizinische Maßnahmen ablehnen.



Literatur

Horsthemke, S. (2020). Verschwörungstheoretikern bedeutet es viel, einzigartig zu sein.
WWW: https://www.spektrum.de/news/verschwoerungstheorien-zu-covid-19/1722088 (20-04-17)
van Prooijen, J. ‐W. (2017). Why Education Predicts Decreased Belief in Conspiracy Theories. Appl. Cognit. Psychol., 31: 50–58. doi: 10.1002/acp.3301.
Susmann, Mark W., Xu, Mengran, Clark, Jason K., Wallace, Laura E., Blankenship, Kevin L., Philipp-Muller, Aviva Z., Luttrell, Andrew, Wegener, Duane T. & Petty, Richard E. (2021). Persuasion amidst a pandemic: Insights from the Elaboration Likelihood Model. European Review of Social Psychology, doi:10.1080/10463283.2021.1964744. (Stangl, 2022).
Stangl, W. (2022, 13. Juli). Wissenschaftsfeindlichkeit und politische Ansichten. was stangl bemerkt …
https:// bemerkt.stangl-taller.at/wissenschaftsfeindlichkeit-und-politische-ansichten.
Stangl, W. (2012). Stichwort: ‚Aberglaube‘. Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik.
WWW: https://lexikon.stangl.eu/2382/aberglaube/ (2012-10-02)
https://de.wikipedia.org/wiki/Verschw%C3%B6rungstheorie (12-10-02)
https://www.gmx.ch/magazine/wissen/psychologie/freunde-verschwoerungstheorien–34745786 (20-05-28)
https://www.quarks.de/gesellschaft/psychologie/was-du-ueber-verschwoerungstheorien-wissen-solltest/ (20-06-19)
Video: https://www.facebook.com/watch/?v=695419337919637



Ein Gedanke zu „Verschwörungstheorie“

  1. Der neue Regenbogenfisch: Vom Umgang mit Lügengeschichten

    Ein Tipp für Eltern von Kindern, die mit Verschwörungstheorien konfrontiert wurden:

    Dem Schweizer Autor und Illustrator Marcus Pfister, der in Bern lebt und arbeitet, gelang 1992 mit der Geschichte vom glitzernden Fisch der internationale Durchbruch, die in mehr als 30 Millionen Exemplare in über 50 Sprachen erschienen sind.
    Anlässlich des 30. Geburtstages des Bilderbuchklassikers «Der Regenbogenfisch» erschien eine neue Geschichte zu einem aktuellen Thema: Wie geht man mit Geschichten um, die unwahr sind und Angst machen? Im neuen Band «Der Regenbogenfisch glaubt nicht alles» wird gelogen, dass sich die Balken biegen! Fisch Humbrecht stößt zum Schwarm und sorgt für gehörig Unruhe. Er erzählt die wildesten Geschichten, welche Angst machen und Vorurteile schüren. Der Regenbogenfisch aber behält einen kühlen Kopf. Er hat eine Idee, wie Humbrecht seine Geschichten ganz ungefährlich zum Besten geben kann.
    Das Thema der neuen Geschichte hat Marcus Pfister bewusst gewählt: «Leider kann man nicht jede Information bedingungslos glauben. Gerade Kinder in ihrer Offenheit und Gutgläubigkeit sollten darauf vorbereitet werden. Das Buch soll Anstoß zu Diskussionen und Gesprächen sein».

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