Employability

Employability bezeichnet in der Berufspsychologie die Beschäftigungsfähigkeit bzw. Arbeitsmarktfähigkeit eines Menschen, also seine Fähigkeit zur Partizipation am Arbeits- und Berufsleben, die vor allem im Zusammenhang mit Bildungsinstututionen in den Blick genommen wird. Employability bezeichnet im konkreten Fall auch die Fähigkeit und Bereitschaft eines Menschen, verschiedene Phasen eines Beschäftigungsverhältnisses zu meistern und dazu seine gesamten Kompetenzen und seine Arbeitskraft den Anforderungen des Arbeitsmarktes anzupassen.

Die individuelle Beschäftigungsfähigkeit ist dabei nicht zuletzt das Ergebnis der Übereinstimmung zwischen den Anforderungen der Arbeitswelt einerseits und den persönlichen, fachlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen andererseits. Dieses Konzept betont u. a. auch die Notwendigkeit ständiger Weiterqualifizierung und lebenslangen Lernens sowie die Eigenverantwortung des Einzelnen für seine Erwerbsbiografie bei sich verändernden Anforderungen.

Employability im Sinne beruflicher Relevanz bildet nach Ansicht von BildungspolitikerInnen die Grundlage selbstbestimmter Lebens- und Karrieregestaltung zum Vorteil der AbsolventInnen insbesondere des tertiären Sektors. Globalisierung und Technologisierung der Arbeitswelt, verkürzte Innovationszyklen und neue Formen der Arbeitsorganisation und die sich wandelnden Demographien bzw. Bedürfnisse führen dabei zu neuen Qualifikationsanforderungen an AbsolventInnen von Bildungseinrichtungen. Die Entwicklung und der Erhalt der Employability stellen daher hohe Anforderungen sowohl an Berufsberatung als auch Berufsbildung.



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