eusozial

Eusozialität ist die Bezeichnung für eine besondere Form des Sozialverhaltens speziell sozialer Insekten (Termiten, Ameisen, Bienen) aber auch anderer sozialer Tierarten. Der Begriff dient wie der Begriff vorsozial dazu, unterschiedliche Formen des sozialen Verhaltens begrifflich präziser beschreiben zu können. Eusozialität findet sich in verschiedenen oft nur schwer zu unterscheidenden Abstufungen: semisozial, quasisozial, kommunal und subsozial. Eusoziales Verhalten bedingt dabei ein hohes Maß an Altruismus, da einige Individuen auf eigenen Nachwuchs verzichten, um den andere Individuen zu pflegen. Manche Wissenschaftler zählen auch den Menschen zu den eusozialen Arten.

Charakteristisch für eusoziale Verbände ist das Zusammenleben von Tieren mehrerer Generationen, meist in Familienverbänden aus Müttern und Töchtern, die kooperative Brutpflege durch mehrere Tiere, die gemeinsame Nahrungsbeschaffung und auch -verteilung etwa durch gegenseitige Fütterung, Arbeitsteilung in Form von Kasten, um unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen. Ein solcher Verband wird als Staat bezeichnet.

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