Intelligibilität

    Intelligibilität bezeichnet die Fähigkeit, Zusammenhänge unmittelbar ohne sinnliche Wahrnehmung und allein durch den Intellekt zu erfassen. Es handelt sich bei Intelligibilität ursprünglich um einen Begriff aus der griechischen Philosophie, wobei in manchen philosophischen Systemen, die im Sinne der platonischen Ideenlehre solchen Gegenständen eine von den sinnlich wahrnehmbaren Einzeldingen unabhängige Existenz zuschreiben, die intelligible Welt als objektive, der Sinneswelt ontologisch übergeordnete Wirklichkeit aufgefasst wird. Die Intelligibilität des Seins war auch ein zentrales Problem in der Philosophie des Parmenides, eines Vorsokratikers.

    Als intelligibel werden Gegenstände bezeichnet, die nur über den Verstand oder Intellekt erfasst werden können, da sie der Sinneswahrnehmung nicht zugänglich sind. Von Kant wird intelligibel als Gegensatz zu empirisch verwendet, wobei im Gegensatz zu den empirisch erfahrbaren Erscheinungen intelligible Gegenstände Dinge an sich sind, d. h., sie zu erkennen ist nur einer intellektuellen Anschauung möglich, deren Existenz Kant aber letztlich bestreitet.

    Literatur
    https://de.wikipedia.org/wiki/Intelligibel (14-11-21)


    Weitere Seiten zum Thema

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.