Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript. Hier finden Sie die Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten.

Albtraum – Alptraum


Albträume – auch Alpträume – sind ein von negativen Emotionen wie Angst und Panik bestimmter Träume, die zum Formenkreis der nichtorganischen Schlafstörungen gezählt werden. Albträume treten überwiegend während des REM-Schlafs auf, meist in der zweiten Nachthälfte, und betreffen am häufigsten Kinder und Jugendliche. Bei Erwachsenen werden sie seltener, wobei die Frequenz vom 25. bis zum 55. Lebensjahr um etwa ein Drittel sinkt.

Die Dauer von Alpträumen schwankt zwischen wenigen Minuten und einer halben Stunde und endet meist mit Aufschrecken, wonach man sich in der Regel sofort der Wachheit bewusst und räumliche und zeitliche Orientierung gegeben ist. Als Ursachen werden unverarbeitete Tagesgeschehen, traumatische oder traumatisierende Erlebnisse, Stress oder psychische Probleme, aber auch physische Komponenten angenommen.

Nach Ansicht von Experten lohnt es sich in jedem Fall, sich mit seinen Träumen auseinanderzusetzen, denn so kann man einiges über sich selbst erfahren, besonders auch von belastenden Träumen. Kehren Albträume immer wieder, geht man davon aus, dass sich die zugrunde liegende Geschichte als Skript im Gedächtnis festgesetzt hat, wobei dieser Albtraum dann ein Eigenleben entwickelt und sich von der Verarbeitung des Erlebten entkoppelt. Oft hilft es, sich entweder allein oder mit einer vertrauten Person zu überlegen, wie die Geschichte des Albtraums so verändert werden kann, dass sie nicht mehr so belastend ist. Bei lang anhaltenden Albträumen sollten Betroffene professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, denn eine Ursache dafür kann auch eine psychische Belastungsstörung sein. Besonders häufig sind wiederkehrende Albträume bei Kindern, wobei meist Ängste den Inhalt bestimmen, doch nach dem zehnten Lebensjahr hört diese Phase in der Regel auf. Das liegt daran, dass ältere Kinder im Wachzustand lernen, sich aktiv mit ihren Ängsten zu konfrontieren und dass man nicht immer weglaufen muss, wenn man Angst hat.

Besonders häufig bei Erwachsenen sind auch erotisch gefärbte Träume, in denen Menschen stark erregt sind, sexuelle Handlungen durchführen oder sexuelle Wünsche erfüllt werden, auf die im Wachleben verzichtet werden muss. Des weiteren geht es in vielen Träumen auch um drohenden Kontrollverlust, d. h., man fürchtet etwa, aus großer Höhe hinabzustürzen.


Weitere Seiten zum Thema

Falls Sie in diesem Beitrag nicht fündig geworden sind, können Sie mit der folgenden Suche weiter recherchieren:



You must be logged in to post a comment.

Diese Seiten sind Bestandteil der Domain www.stangl.eu



© Werner Stangl Linz 2019