Familie

    Familien sind aus psychologischer Sicht offene, sich entwickelnde, zielorientierte und sich selbst regulierende soziale Systeme, deren Entwicklung im Kontext historisch gewachsener materieller und sozialer Gelegenheitsstrukturen stattfindet. Familie wird dabei als interpersonales Beziehungsgefüge betrachtet, wobei eine Familie  sowohl von Personen innerhalb der Familie eingegrenzt wird, als auch gegenüber Einflüssen von außen abgegrenzt. Durch selbstinitiiertes Handeln haben Familiensysteme die Fähigkeit, sich anzupassen und ihren Fortbestand zu sichern. Nach Schneewind (2002, S. 106) sind zwei Faktoren für die Entwicklung von Familien bedeutsam sind: Interaktion und Kommunikation.

    Literatur
    Schneewind, K. (2002). Familienentwicklung. In Oerter, R. & Montada, L. (Hrsg.), Entwicklungspsychologie (S. 105-129). Weinheim: Beltz.


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