Cybermobbing

Durch Internet und Handy erhält das normale Mobbing ganz neue Dimensionen, denn immer mehr Schüler sind Opfer von Cybermobbing, wobei die Täter entweder naiv sind, weil sie nicht wissen, welche Tragweite dieses Mobbing hat, oder sie sind schlicht böswillig. Wurden früher Kinder via SMS oder am Telefon beschimpft, so geschieht dies nun in Facebook, wodurch sich solche Angriffe viel schneller verbreiten. Cybermobbing ist fast immer ein Teil von anderen Mobbingformen, wobei nach Studien drei Prozent der Mädchen und acht Prozent der Burschen schon Täter gewesen sind, während sieben Prozent der Jugendlichen bereits Opfer waren. Cybermobbing findet aktuell häufig in sozialen Netzwerken wie Facebook statt, wobei im Namen eines anderen eine Seite eingerichtet wird, manipulierte Fotos daraufgestellt und Beschimpfungen hineingeschrieben werden, wodurch Mobbing eine ganz neue Qualität bekommt.  Man unterscheidet zwischen Blaming (Beschimpfungen), Gossiping (Verbreitung von Gerüchten), der Übernahme einer anderen Identität, falsche Bestellungen etwa bei Amazon, dem Weiterleiten vertraulicher Informationen und Kontaktanbahnungsversuche in sozialen Netzwerken, in denen etwa die Naivität junger Mädchen ausgenutzt wird. Die Täter empfinden Cybermobbing oft als Scherz, doch für die Opfer kann  es zu schweren Traumatisierungen und Depressionen kommen bis hin zu Suizid. Siehe dazu im Detail Cybermobbing.

Siehe auch Cyberbullying




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