Zoophilie

Die Zoophilie bezeichnet Menschen, die sexuelle Beziehungen mit Tieren pflegen, wobei die frühere Bezeichnung Sodomie nicht mehr verwendet wird, da dieser Begriff in einigen Ländern für Homosexualität gebraucht wird. Der Begriff wurde erstmals 1896 von dem Wiener Psychiater Richard von Krafft-Ebing in seiner Psychopathia sexualis verwendet.

Die Zoophilie ist verbreiteter als oft angenommen wird, wobei in einigen Ländern wie Dänemark, Italien, Spanien oder Ungarn tierpornografisches Material legal erhältlich ist. Im Kinsey-Report gaben acht Prozent der Männer und 3,5 Prozent der Frauen an, schon mindestens einmal sexuellen Kontakt mit Tieren gehabt zu haben. Heute schätzt man, dass etwa fünf Prozent der männlichen und zwei Prozent der weiblichen Bevölkerung irgendwann einmal sexuell mit einem Tier verkehren, häufig in Form von oral-genitalen Kontakten oder der Masturbation des Tieres. Untersuchungen zeigen, dass das Interesse an Tierpornografie häufig mit dem an Kinderpornografie korrespondiert, besonders dann, wenn Sadismus mit im Spiel ist, wobei schwere Sexual- und Gewaltstraftäter oft mit Tierquälereien angefangen haben.





Falls Sie in diesem Beitrag nicht fündig geworden sind, können Sie mit der folgenden Suche weiter recherchieren:


Das Lexikon in Ihren Netzwerken empfehlen:

You must be logged in to post a comment.

Diese Seiten sind Bestandteil der Domain www.stangl.eu

© Werner Stangl Linz 2017