EIS-Prinzip

Wissen und Information lässt sich in der Regel im Unterricht in verschiedenen Repräsentationen darstellen, wobei die Verbindung von Bedeutungseinheiten bei kohärenten mentalen Repräsentationen zu angemessenen Schlussfolgerungen zum Lernen führt. Nach Bruner et al. (1971)  werden enaktive, ikonische und symbolische Repräsentationen unterschieden.

Enaktive Repräsentationen umfassen die Darstellung durch konkrete oder vorgestellte Handlungen, ikonische Repräsentationen sind eine Darstellung von Sachverhalten durch bildliche Formen und symbolische Repräsentationen eine Darstellung durch Zeichen und Sprache.

Im Sinne nachhaltigen Lernens sollten im Unterricht möglichst alle drei Formen genutzt werden, da sie kohärente mentale Repräsentationen ermöglichen, die auch transferfähig sind.

Literatur
Bruner, J. S. , Oliver, R. S. & Greenfield, P. M. (1971). Studien zur kognitiven Entwicklung. Stuttgart: Kohlhammer.




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