Fugue (franz. Flucht) – auch Poriomanie (griech. Reise) oder Dromomanie (griech. Lauf) – bezeichnet eine Impulskontrollstörung, die ein zwanghaftes unvermitteltes Weglaufen ohne einen einsichtigen Grund und ohne ein fassbares Ziel beinhaltet. Dieses zwanghafte Weglaufen kann als Folge einer Neurose, einer Depression, eines Wahn, einer Schizophrenie oder anderen psychischen Störungen auftreten, aber auch bei Personen mit kognitiver Behinderung und altersbedingter Demenz. Sporadisch findet man eine Fuge auch bei Kindern und pubertierenden Jugendlichen.
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