Empirismus

Der Empirismus (griechisch εμπειρισμός, von der Empirie, < lateinisch: empiricus = der Erfahrung folgend) ist eine erkenntnistheoretische Richtung in den Wissenschaften, die alle Erkenntnisse aus der Sinneserfahrung, der Beobachtung oder dem Experiment ableitet und von keinerlei Vorwissen ausgeht. Der Empirismus steht damit im Gegensatz zum Rationalismus, der die Vernunft als für den Erkenntnisprozess wesentlich hervorhebt, und zum Nativismus, der auch angeborene Ideen und Begriffe zulässt. Der Empirismus legt seinen Schwerpunkt auf die Erfahrung und sinnliche Wahrnehmung. Unabhängig von seinem philosophischen Wahrheitsgehalt hat der Empirismus als Grundlage wissenschaftlicher Arbeit eine große Bedeutung. Neben der Abduktion bildet die Induktion als typische Schlussweise des Empirismus das Fundament wissenschaftlicher Theoriebildung. Als logischer Empirismus floss der Empirismus auch in moderne Strömungen der Philosophie ein.

Literatur
http://de.wikipedia.org/wiki/Empirismus



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