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selbstorganisiertes Lernen


Selbstorganisiertes Lernen bezeichnet in der Pädagogik ein Lernkonzept für individuelles und kooperatives Lernen, das sich im Rahmen von Bildungsinstitutionen realisieren lässt und auf zunehmende Selbstorganisation der Lernenden im Lernprozess hin ausgerichtet ist.

Man erhofft sich dadurch eine Stärkung der individuellen Selbständigkeit durch den Aufbau von Methoden- und Lernkompetenzen, die Schaffung einer sozialen Lernstruktur bei der Abstimmung von Einzel- und Gruppenarbeit, eine Vertiefung des Wissens und Könnens durch Vernetzung fachlicher und überfachlicher Kompetenzen, und eine Erhöhung der Selbstverantwortung für den eigenen Lernprozess.

Neben dem Konzept der Selbstorganisation findet man in der wissenschaftlichen Literatur auch die Konzepte der Selbststeuerung, Selbstregulation und der Selbstbestimmung, wobei selbstorganisiertes Lernen dabei als eine Art übergeordnetes Konzept betrachtet werden kann, das sich durch selbstreguliertes, selbst gesteuertes und selbstbestimmtes Lernen auszeichnet. Selbstreguliertes Lernen umfasst dabei die innere Strukturierung des Lernens und findet somit bei jeder Form intentionalen Lernens statt, wobei die Lernenden die kognitive, metakognitive und motivationale Kontrolle besitzen. Neben solchen inneren Faktoren haben jedoch auch äußere Faktoren Einfluss auf das Lernen, wobei diese als Fremd- bzw. Selbsteuerung wirksam werden können, je nachdem, ob diese Faktoren eher von anderen oder vom Lernenden selbst kontrolliert werden können. Selbstbestimmung bezeichnet in diesem Konzept dabei die Übernahme von Verantwortung für die Passung zwischen innerer und äußerer Strukturierung des Lernens.


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