Lernen durch Einsicht

Beim Lernen durch Einsicht wird mittels kognitiver Fähigkeiten wie Vorstellung, Imagination, Introspektion intentional Wissen angeeignet und umstrukturiert, daher auch als kognitives Lernen bezeichnet. Mit Einsicht bedeutet im Zusammenhang mit Lernen, dass ein Sachverhalt bzw. der Zusammenhang von Ursache und Wirkung erkannt und verstanden wird. Im Gegensatz zu anderen Formen des Lernens hat die Vertiefung bzw. Wiederholung des Gelernten keine Bedeutung, da mit der Einsicht – oft ein Aha-Erlebnis – hier ein sprunghafter, direkter Übergang in den Wissenszustand erreicht wird. Erfolgt diese Einsicht nicht, finet kein Lernen statt. Dieses absolute Prinzip bezeichnet Wolfgang Köhler, der sich als einer der ersten mit dem Lernen durch Einsicht beschäftigt hat, als das „Alles-oder-nichts-Prinzip.

Was sagt Wikipedia dazu? „Unter Lernen durch Einsicht oder auch kognitives Lernen, versteht man die Aneignung oder Umstrukturierung von Wissen, das auf Nutzung der kognitiven Fähigkeiten beruht (wahrnehmen, vorstellen usw.). Einsicht bedeutet hierbei das Erkennen und Verstehen eines Sachverhaltes, das Erfassen der Ursache-Wirkung-Zusammenhänge, des Sinns und der Bedeutung einer Situation. Dieses ermöglicht zielgerechtes Verhalten und ist meistens erkennbar an einer Änderung desselben. Das Lernen durch Einsicht ist der sprunghafte, komplette Übergang in den Lösungszustand (Alles-oder-nichts-Prinzip) nach anfänglichem Versuch-und-Irrtum-Verhalten. Das aus einsichtigem Lernen resultierende Verhalten ist nahezu fehlerfrei.“

Literatur

https://de.wikipedia.org/wiki/Lernen_durch_Einsicht (11-12-12)

 



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