aversiver Reiz

    Beim einem aversiven Reiz oder aversiven Stimulus im Sinne der Lernpsychologie handelt es sich um einen negativen Stimulus, bei dem eine Vermeidungsreaktion ausgelöst wird. Häufig erfolgt in der Erziehung Bestrafung durch aversive Reize: In dieser Form des Lernens folgt dem Verhalten ein unangenehmes Ereignis (Bestrafung). Ein Kind bekommt etwa auf Grund seines schlechten Benehmens gegenüber seinem Bruder ein Fernsehverbot. Es kommt also zum Entzug eines positiven Reizes. Bei zu aversiver Bestrafung kann es zu einer klassischer Konditionierung kommen, so dass z.B. der Lehrer oder ein Elternteil zu einem konditionierten Stimulus wird, der negative Emotionen auslöst. Solche Nebenwirkungen sollten bei Bestrafung daher vermieden werden. Entscheidend für die Wirkung von Bestrafung ist u.a., dass ein Alternativverhalten zur Verfügung steht, das belohnt wird.


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