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Unter Randomisierung oder Zufallszuweisung versteht man in der experimentellen  Psychologie jenes Verfahren, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Versuchsbedingung und der Kontrollbedingung zufällig zugeteilt werden. Dadurch wird es unwahrscheinlich, dass die beiden Gruppen sich vorher bereits unterscheiden und somit der Versuchseffekt nicht eindeutig auf die Versuchsbedingungen zurückgeführt werden kann.

Randomisierung in der Psychologie meint meist eine nach dem Zufall vorgenommene Aufteilung der Versuchspersonen auf die experimentellen Untersuchungsbedingungen, um so eine Konfundierung zwischen Störvariablen und unabhängigen Variablen zu vermeiden. Die zufällige Zuordnung von Untersuchungsobjekten zu Untersuchungsbedingungen ist das kennzeichnende Merkmal einer experimentellen Untersuchung, die bei der psychologischen Versuchsplanung berücksichtigt werden muss.

Siehe auch Parallelisierung.



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