Constructive Episodic Simulation Hypothesis

    Die Constructive Episodic Simulation Hypothesis (Schacter & Addis, 2007) ist ein Erklärungsversuch dafür, wie das episodische und das semantische Gedächtnis zusammenarbeiten, wenn man sich eine Vorstellung von der Zukunft macht. Die Constructive Episodic Simulation Hypothesis geht dabei davon aus, dass Menschen ihre persönliche Erinnerungen neu zusammenbauen, um sich die Zukunft vorzustellen. Nach dieser Hypothese hängen sowohl erinnerte vergangene als auch imaginierte zukünftige Ereignisse stark vom episodischen Gedächtnis ab. Neuere Forschungen deuten jedoch darauf hin, dassauch  nicht-episodische Prozesse wie die Beschreibungsfähigkeit auch das Gedächtnis und die Vorstellungskraft beeinflussen.

    Literatur

    Schacter, D.L. & Addis, D. R. (2007). The cognitive neuroscience of constructive memory: Remembering the past and imagining the future. Philosophical Transactions of the Royal Society of London B, 362, 773–786.

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