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Kaffeetassen-Syndrom


Kaffeetassen-Syndrom oder cup of coffee syndrome hat der amerikanische Familientherapeut Fred Humphrey das Verhalten benannt, wenn sich an einem Arbeitsplatz zwei Menschen, die zwar verheiratet sind, aber nicht miteinander, sich häufiger in den Kaffeepausen treffen. Sie freuen sich nicht zuletzt auf Grund des Berufsalltags über die Möglichkeit, kurz entspannt zu plaudern, wobei solche Gespräche nicht selten immer vertraulicher werden. Bei diesen Gesprächen redet man dann nicht nur über die Arbeit, sondern teilt auch Privates und Persönliches miteinander. Die Themen werden mit der Zeit immer intimer und persönlicher. Oft sind manche Menschen geradezu süchtig nach diesen Pausen und dem Menschen, mit der man diese Pausen teilt. Dann kann man es während der Arbeit kaum mehr erwarten, seiner Kollegin oder seinem Kollegen eine Neuheit zu erzählen, sobald sich diese ereignet hat, weil man mit der Zeit einfach eine vertrauliche Beziehung zu ihn aufgebaut hat. Ein kleiner Streit mit dem eigenen Partner oder Probleme bei der Kommunikation mit diesem, und schon entsteht das Gefühl, dass der Kollege oder die Kollegin bei der täglichen Tasse Kaffee mehr Verständnis zeigt als der eigene Partner.

Hinweis: Dabei handelt es sich wie bei ähnlichen Phänomenen natürlich um kein psychologisches Syndrom im strengen Sinn, sondern um ein mehr oder weniger populärwissenschaftliches Konzept, dass in diversen Boulevard-Medien gerne verbreitet wird.


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