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Hurry Sickness


Hetzkrankheit  bzw. Hurry Sickness bezeichne als Syndrom eine Vorstufe des Burnout und ist bisher als typisch männliche Managerkrankheit bekannt. Eine Umfrage unter Frauen hat aber gezeigt, dass jede Zweite von zehn der elf abgefragten Symptome ständig oder zumindest gelegentlich betroffen ist.

Hurry Sickness wird durch den Irrglauben ausgelöst, dass man, wenn man nur alles immer schneller macht, auch alles schneller erreichen kann. Die Menschen glauben, der Schnelllebigkeit der Zeit mit noch höherem Tempo und noch mehr Perfektion begegnen zu müssen. Oft genügt ein Blick auf die Uhr oder den übervollen Terminkalender, um in Panik auszubrechen. Die Folge sind Burnout und Stresserkrankungen wie Herzbeschwerden, Magengeschwüre und nervöse Spannungen. Hinzu kommt, dass man sich sogar in der Freizeit stressen lässt, d. h., nicht einmal nach Feierabend oder am Wochenende bleibt ausreichend Zeit für Entspannung, Spaß und Lebensqualität, da rund um die Uhr Betrieb herrscht. Menschen mit ausgeprägter Hetzkrankheit erkennt man vor allem daran, dass sie andere nicht richtig ausreden lassen, denn Zuhören ist eine besondere Fähigkeit.

Siehe dazu im Detail Hurry Sickness – Managerkrankheit auch bei Frauen


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