Raumkonstanz

    Der Begriff Raumkonstanz ist in der Psychologie die Bezeichnung für das Wahrnehmungsphänomen bzw. Konstanzphänomen, dass sich für Menschen der wahrgenommene Raum trotz wechselnder Bilder auf der Netzhaut nicht verändert, auch dann nicht, wenn sie sich bewegen.

    Die Raumkonstanz bewirkt damit eine Entlastung des Wahrnehmungsapparates (Reizreduktion, Reizselektion) von jenen Informationen, die für das Erkennen der Umgebung nicht mehr wichtig sind, sodass sich die Wahrnehmung auf das Wesentliche beschränken kann. Diese und andere Konstanzleistungen werden im Lauf der ersten Lebensjahre erlernt und sind daher erfahrungsabhängig.


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